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Sonntag, 7. Juni 2020

Der Ball von Sonne und Mond - erstes Fazit

Ein paar von euch haben eventuell mitbekommen, dass ich mich an einem PnP-Abenteuer im Rahmen der Vampire: The Masquerade Welt versucht habe.
Wer nicht: Nunja, jetzt wisst ihr's ;)

Some you might have noticed that I took a try into a Pen and Paper adventure, rooted in the World of Vampire: The Masquerade.
If not: Now you know. ;)
= English version below =

tl;dr: War cool, aber voll gegen die Wand gefahren. Bisherige Spielerslots bleiben erhalten. Offen für Diskussion.

Lange Version:

Freitag, 4. Oktober 2019

Wieder mal ein Banner ;)

Für ein Event in Leipzig gab's was besonderes mit Sponsoring:

Das Banner der Fürsten im Rahmen der Düsteren Legenden Runde.

Viele Fotos gibt's nicht, aber gucksu:

Sonntag, 30. September 2018

Mehr Flauschiges: Wie man Königsmäntel fälscht

Es war einmal ein Seidensamtmantel und eine Tascha in Berlin, die wollten zusammen eine Fürstin werden...

Hermelin**, das war der Wunsch auf beiden Seiten, und Kunstfell sagte die Börse, und so war der Entschluss bald gefasst und eine Menge Geld ausgegeben.

Und so begann die Mission aus einem hübschen Samtmantel ein Monstrum zu machen.

Wer den Artikel eins davor gelesen hat, kennt auch das Material schon ;) Nun aber zu den Details! Achtung, nach dem Break gibts einiges an Fotos!
Was soll ich sagen...
Der Mantel kam hier in einer Kiste an, ungefähr anderthalb Schuhkartons groß. Zurückgeschickt hab ich ihn (zusammen mit ein bisschen anderem Zeug) in einer kleinen Umzugskiste, insgesamt 9kg schwer. Der Mantel darin hat vermutlich rund 5kg ausgemacht, ein Gewicht, das sich alle Beteiligten nicht vorstellen konnten, als die Planung begann.

Geplant waren geschätzt 7-8m Fellborte in Hermelinoptik, 25cm breit. Dazu ein paar Erweiterungen nach vorn, um den Mantel bequemer zu gestalten.

Donnerstag, 31. Mai 2018

Klauen bauen - die "Tüten"

Ich hab ja vor einiger Zeit im Artikel Klauen bauen versprochen zu erklären, wie man die Schaumstoffklauentüten bastelt, die da gezeigt werden.

Ist ja auch erst 5 Jahre her, ne? ;)
Aber da ich mein Archiv grad überarbeite, gibts das heute endlich.
Gucksu, so funktioniert das:

Samstag, 28. März 2015

Mini-kleine Bannerlis!

Okay, Miniaturen sind sie noch nicht, aber nicht mehr weit davon entfernt.

Für ein Event in Berlin Ende April wurden natürlich mal wieder Banner gebraucht. Diesmal nicht in extra-groß oder extra-schnell, sondern in extra-klein, nämlich zum Aufstellen aufm Tisch. Davon dann auch gleich 14 -

Undendliche Weiten auf der Heizung...

Sonntag, 22. Februar 2015

Crazy Evening

Nebenher kümmere ich mich ja auch um verschiedene Dinge im Vampire-Liverollenspiel - vor ca. einem Monat war es dann mal eine Malkavianereinladung:

Samstag, 14. Februar 2015

Blood Diamonds

Auch wenn ich durchaus gerne kritische Artikel schreibe, um 'diese' Art von Blutdiamanten geht es heute nicht ;)

Stattdessen hab ich mich mal wieder in meine Bastelecke verzogen und etwas (für meine Verhältnisse) ziemlich teures gebaut... Aber schaut selbst:

Montag, 19. Januar 2015

Da war noch was.

Nämlich das sogenannte Thauamturgische Konzil des letzten Jahres.
Ich hatte ja angekündigt (hier: http://spinnert-hoch-zwei.blogspot.de/2014/06/und-wieder-was-fertig.html) , dass ich eventuell noch Bilder des Ergebnisses der Tremere-Banneraktion zeigen kann.

Hier sind sie!

Sonntag, 18. Januar 2015

Der Monat Januar...

... kommt meistens mit einer Unmenge an guten Vorsätzen (von denen ich schonmal mindestens einen gebrochen habe: Wieder möglichst wöchentlich bloggen) und einer Menge an Arbeit, die man das Jahr lang vor sich hergeschoben hat, in der Hoffnung, sie möge zu Silvester einfach mit abfackeln.

Nunja.
Abgefackelt ist nichts, auch wenn die eine oder andere Rakete dazu geeignet gewesen wäre, das gemeinsame Silvester und unsere Hintern anzuzünden. Jemals gesehen, was passiert, wenn man Raketen in die Wiese steckt statt in eine Flasche? Das ist steigerbar durch Werfen. Beides möchte ich nicht zu Nachahmung empfehlen. Und ich glaube, die Brandlöcher in den Jacken, der total besoffenen Typen, die uns das Vorgehen demonstrierten, muss man auch nicht unbedingt nachmachen.

So oder so: Ich bin heil ins neue Jahr rein und habe reichlich Arbeit mitgenommen.

Was alles?
Nunja, als erstes wohl ein Banner, dessen tatsächliche Vollendung noch etwas auf sich warten lassen wird.
Gucksu, so entstand es:
(Achtung, ab dem Trennstrich folgen knapp ein Dutzend Bilder)

Montag, 10. November 2014

Konserven aus der Requisitenstube

Mal wieder ein "Was ist das?"

Ich schreibe die überflüssigen Fakten und dergleichen mal hier oben hin, denn es gibt doch einige, die das Teil eklig finden.

Und insbesondere für die Zweifler: Nein, es ist nicht echt!

Freitag, 24. Oktober 2014

Ein letzter Blick

... und nur ein Wort, dann machten wir uns auf...

Auch hier sind wieder Spoiler für die NlC-Spieler enthalten. Diese Spoiler sind klein und Teil des Charakterspiels um Claire Friedrichs. Dennoch liest jeder auf eigene Verantwortung.

Bevor sie nun endgültig verkauft werden, hatte ich Gelegenheit, die zwei großen Kimonos mal komplett zu fotografieren.
Angesichts der Tatsache, dass meine Arbeitsfläche üblicherweise ein kleiner Ikea-Tisch ist, quadratisch, Kantenlänge etwas mehr als ein halber Meter, bin ich doch irgendwie erstaunt und stolz auf das Ergebnis:

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Magic Moments

Für diejenigen, die im Rahmen der NlC-Chroniken (Link) spielten, enthält dieser Text kleine Spoiler. Ich bitte daher eigenverantwortlich zu entscheiden, ob ihr diesen Text lesen möchtet.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Was ist das? - Die Lösung für den zweiten Teil

Der erste Teil kommt in Kürze, vielleicht will der eine oder andere trotzdem mal raten, was es ist. Und vielleicht gibt's ja dann sogar eine kleine Überraschung für denjenigen? Mal dran gedacht? ;)


Aber hier habe ich erstmal die Auflösung für den zweiten Teil des kleinen Rätsels für euch.


"Teil 2 -
Man hat eine Seite von mir noch nie gewaschen, aber die andere schon hundert Mal.
Fünfmal hat man mich geschnitten, dreimal genäht und doch bin ich nur zwei.
Ich bin ein Symbol und doch habe ich Nutzen."

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Was ist das?

Ein kleines Rätsel, die Auflösung gibt's im Laufe der kommenden Woche:


Teil 1 -
Ich bin hundert Jahre alt, habe fünf Jahre auf der Bühne verbracht und bin doch nur drei Jahre alt.
Ich wurde wie ein Teppich ausgeklopft, wie ein Boden gefegt und gewaschen wie gewöhnliche Kleider.
Ich habe bewiesen, dass ich bunt bin und bin doch verblichen.


Teil 2 -
Man hat eine Seite von mir noch nie gewaschen, aber die andere schon hundert Mal.
Fünfmal hat man mich geschnitten, dreimal genäht und doch bin ich nur zwei.
Ich bin ein Symbol und doch habe ich Nutzen.


Beide Teile dieses Rätsel gehören zusammen, sind jedoch nicht eins, und ich wünsche viel Spaß beim Raten :)

Dienstag, 23. September 2014

Rest in … pieces?


Achtung – der folgende Text enthält für die Mitspieler der NlC-Vampire-Live-Runden Spoiler und Zusatzinformationen. Wer ihn dennoch liest, tut dies auf eigene Verantwortung.

Dienstag, 5. August 2014

Oni-Maske, die Zweite

So, es geht weiter. Dank des Wetteres hat es etwas länger gedauert, bis das Entformen und Lackieren stattfinden konnten, aber endlich ist es geschafft.

Wir haben den letzten Punkt damit beendet, dass das Maskenpositiv modelliert ist. Jetzt könnte man direkt auf das Positiv arbeiten und damit eine zwar recht ungleichmäßige, aber trotzdem passende Form erstellen. Aber das hat Nachteile: Die Details gehen verloren, man muss sehr stark darauf achten, gleichmäßige Schichtdicken zu machen und so weiter.

Also bauen wir hiervon ein Negativ. Das Negativ erlaubt es dann, die Details weitmöglichst zu erhalten und vor allem: können wir die Maske mit etwas Glück später reproduzieren. Das nämlich ist das große Geheimnis der venezianischen Maskenindustrie: Negativformen.
Allerdings muss man auch hier wissen, wie es geht, weswegen ich es mal erkläre.

Es gibt zwei Methoden, ein Negativ von der Tonform zu erstellen:
Gießen und Wickeln.

Das Gießen hat den Nachteil, das man eine Unmenge an Material braucht. Entweder, man gießt einen Kasten und setzt die Maske da hinein, riskiert dabei Luftblasen und dass der Gips nicht gut durchtrocknet. Oder man schichtet direkt auf das Positiv - mit ein bisschen Geschick ist das gut machbar, erfordert nur etwas Erfahrung. Wichtig dabei ist, dass die Schichtdicke der Form später hoch genug ist, um beim Abnehmen nicht zu brechen - mindestens 3-4cm.

Diesmal aber wickle ich.
Wer schonmal mit Gipsbinden gearbeitet hat, kennt das Prinzip. Mit trockener Arbeitsoberfläche und trockenen Händen werden die Gipsbinden in 2-3 cm breite Streifen geschnitten, verstaut. Dazu ein Wasserbehältnis, zumeist lauwarm bis badewarm. Man tippt den doch recht starre Gipsbindenabschnitt kurz ins Wasser, er wird weich und schlabbrig, woraufhin man ihn auf der gewünschten Oberfläche anbringen kann.
Genau das machen wir mit dem Tonspositiv. Für Details wir die Zähne bei dieser Maske bietet sich ein breiterer, fester Borstenpinsel an. Den allerdings sollte man vorher ein wenig einweichen, damit er die Muster nicht zerstört. wichtig ist, den Gips glatt zu streichen, um zuviel Muster und Lücken im Negativ zu vermeiden.


Nachdem die ersten Lagen Gips auf der Maske sind, kann man etwas weniger sorgfältig und "schlammiger" arbeiten. Nach den ersten komplett Schichten kann man also auch zu größeren Abschnitten der Gipsbinden wechseln. Aber: Weiterhin müssen die Lagen ineinander greifen bzw. glatt übereinander liegen. So sieht das dann nach zwei Bastelmarktgipsbinden aus:


Wie man sieht, sind die Zähne quasi völlig verschwunden, die Hörner sind nur noch runde Stümpfe und die Pupillen sind ebenfalls weg - Momente, in denen man ein bisschen Angst hat, dass das auch so bleibt...

Aber, nach einiger Trocknungszeit - in meinem Fall zwei Tage plus meine Ungeduld - habe ich denn den Gips vom Ton abgehoben. Ton und Gips haben gleichermaßen eien Eigenheit: Sie binden Wasser. Sobald Wasser also von außen verdunstet, beginnt das gesamte Gebilde nach und nach zu trocknen. Man sollte niemals vergessen, dass sich die Einzelteile dabei leicht zusammenziehen!

Das wiederum ist aber auch hiilfreich. Dadurch, dass sich der Ton ebenfalls zusammenzieht und üblicherweise besser an der größeren Oberfläche unserer neuen Gipsform haftet, löst er sich ein wenig vom Positiv unserer Modellgrundlage.
Es lohnt sich also mit einer stumpfen Nadel, wie z.B. einer stabilen Stricknadel sehr vorsichtig(!) unter die Gipsmaske zu tasten, um diese mitsamt dem Ton zu lösen. Dabei ist höchste Vorsicht geboten. Sowohl der feuchte Gips als auch der noch feuchte Ton sind Problemquellen. Feuchter Gips bröselt und bricht sehr leicht, was die gesamte Arbeit zerstören kann, wenn man in diesen Momenten hebelt oder zieht! Der feuchte Ton indes hat manchmal eine Klebewirkung, die nicht zu unterschätzen ist.

Ergo: Popeln, nicht hebeln. Vorsichtig wackeln statt ziehen.
Man kommt wesentlich leichter zum Ziel, indem man vorsichtige, kleine Bewegungen nutzt als mit Gewalt sofort eine Bewegung erreichen zu wollen. Manchmal macht es auch Sinn, einen Spalt zu erzeugen und die Maske dann noch einmal einen halben Tag liegen zu lassen. Der Spalt sorgt dafür, dass weitere Feuchtigkeit verdunsten kann und macht das Arbeiten so häuftig leichter.

Aber: Irgendwann schafft man das schon. Und so sieht das Ergebnis aus:


Wohlgemerkt: Blick *in* die Maske.
Der Blitz lässt es wirken, als sähe man sie plastisch nach außen, nur Hörner verraten, dass dem nicht so ist.

Der Ton lässt sich in den meisten Fällen sehr leicht, mit etwas Wackeln und ziehen heraus lösen. So auch bei dieser - insbesondere die Hörner verlangen dabei etwas Fingerspitzengefühl, anderenfalls bricht die Ton-Spitze ab und muss mühsam in Einzelteilen herausgekratzt und -geschüttelt werden.
Wer genau hinaschaut, wir erkennen, dass die Innenseite irgendwie krümlich und strukturiert wirkt. Und wer genau gelesen hat, wird wissen, warum. Ich habe meinen eigenen Rat nicht vollends beherzigt und etwas schlampig gearbeitet beim Aufbringen der Gipsbinden. Dass sich ihre Struktur abzeichnet, ist das Ergebnis daraus.

Danach folgt wiederum eine Trocknungsphase. Die Maske muss durchgetrocknet sein, damit man den Lack anständig in der entsprechenden Dicke aufbringen kann.

Denn, so seltsam wie es klingt, Lackieren ist der nächste Schritt.

Sprühlack braucht einige Zeit, bis er ausgedünstet ist, ist aber sehr flüssig und erreicht daher mühelos Stellen, an die man mit einem Pinsel nicht kommt.
Acryllack der entsprechenden Wetterfestigkeit hat allerdings den Vorteil, dass er geruchlos abtrocknet und - für meinen Fall wichtig - meistens etwas dickflüssiger ist. So werden ein paar der Strukturstellen und Brösel abgedeckt.
Wichtig ist darauf zu achten, die gesamte Innenseite zu lackieren. Die Oberfläche sollte möglichst glatt und eben sein, kein bisschen Gips mehr durchschauen. Wer es besonders gut machen will, lackiert auch den Rand ein paar Zentimeter mit. Aber: Nicht die Vorderseite! Auch durch den Lack dringt später noch Feuchtigkeit in die Form und kann im Extremfall dann nur schwer verdunsten, was nicht nur den Trocknungsprozess ewig in die Länge zieht, sondern im schlimmsten Fall das Gipsnegativ auch noch zum Schimmeln anregt.
Pelztiere sind zwar nett - aber nicht in dieser Form ;)

Farbig lackiert - ich finde es einfacher, wenn man später bei weißem Papier trotzdem sieht, was man tut:


Später werde ich noch den Rand begradigen und ebenfalls lackieren.
Kleiner Mimiktest:



Läuft!

Jetz muss nur noch der Lack trocknen und wir können uns ins Papiervergnügen stürzen.

Sonntag, 3. August 2014

Maskenbälle?

Hab ich mal erwähnt, dass ich spontane Maskenbälle hasse?
Nein?


Dann wisst ihr es jetzt.


Warum?
Weil ich in den typischen venezianischen Masken sch.... limm aussehe. Das ist amtlich und bestätigt. Das heißt: Es gibt keinen "Ich kauf mal eben" Plan B, sondern nur Plan A.


Und Plan A heißt dieses Mal: Oni-Maske nach Nho Tradition.
Fangen wir mal mit den harten Fakten an:

Mittwoch, 18. Juni 2014

Und wieder was fertig :)

Jetzt endlich kann ich es posten :)


Wieder mal Banner, diesmal in "fertig" - wenn auch der letzte Schritt noch nicht dokumentiert ist. Vielleicht aber darf ich demnächst die Bilder der Veranstaltung zeigen :)


Gucksu erstmal, was zu Hause fertig wurde:

Montag, 9. Juni 2014

Ein kleiner Vergleich

Es gibt Momente, in denen kommt man sich ein bisschen verarscht vor. Und zwar irgendwie vom Schicksal. Nicht unbedingt vom Rest der Welt ;)

Wir vergleichen mal - Tremere-Banner Dark Ages und Tremere-Banner modern:
1 Tag Vorzeichnen vs. 15min Vorzeichnen
2,5 Tage Ausmalen und Konturen vs. 2h* Ausmalen und Konturen
1 Tag Kleinkram vs. nix
1 Tag Effekte setzen vs. nix

Ich mein... man sieht's. Aber trotzdem: Das ist doch irgendwie echt deprimierend ^^'

P.S.:
*Hochgerechnet unter heldenhafter Ignoranz jeglicher Trocknungsprobleme und der Tatsache, dass seit 5min die Farbe alle und noch die Hälfte des Außenkreises übrig ist.
Immerhin hab ich bewiesen, dass mein Tisch fast so groß wie das Quadrat ist und diese Fläche mit einem Napf Farbe abzudecken möglich ist ;) Welches Quadrat? Seht ihr dann noch.

Donnerstag, 5. Juni 2014