Posts mit dem Label Historisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Historisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 11. Juni 2020

Wandermantel auf Video!

Erinnert sich noch wer daran?

Der Mantel hat inzwischen sogar einen Youtube-Auftritt bekommen:

Grüßt die Höfische Gesellschaft und die Besitzerin des Mantels von mir 😏

Freitag, 27. September 2019

Ton brennen - in der Blechdose.

Auch eines der alten Projekte vom letzten Jahr, dennoch habe ich nirgends im Internet Fotos vom kompletten Prozess gefunden. Insofern dokumentiere ich einfach mal meinen Versuch hier.

Fangen wir mal mit der Theorie an und bewegen uns dann in die Praxis:

Sonntag, 30. September 2018

Mehr Flauschiges: Wie man Königsmäntel fälscht

Es war einmal ein Seidensamtmantel und eine Tascha in Berlin, die wollten zusammen eine Fürstin werden...

Hermelin**, das war der Wunsch auf beiden Seiten, und Kunstfell sagte die Börse, und so war der Entschluss bald gefasst und eine Menge Geld ausgegeben.

Und so begann die Mission aus einem hübschen Samtmantel ein Monstrum zu machen.

Wer den Artikel eins davor gelesen hat, kennt auch das Material schon ;) Nun aber zu den Details! Achtung, nach dem Break gibts einiges an Fotos!
Was soll ich sagen...
Der Mantel kam hier in einer Kiste an, ungefähr anderthalb Schuhkartons groß. Zurückgeschickt hab ich ihn (zusammen mit ein bisschen anderem Zeug) in einer kleinen Umzugskiste, insgesamt 9kg schwer. Der Mantel darin hat vermutlich rund 5kg ausgemacht, ein Gewicht, das sich alle Beteiligten nicht vorstellen konnten, als die Planung begann.

Geplant waren geschätzt 7-8m Fellborte in Hermelinoptik, 25cm breit. Dazu ein paar Erweiterungen nach vorn, um den Mantel bequemer zu gestalten.

Sonntag, 3. August 2014

Maskenbälle?

Hab ich mal erwähnt, dass ich spontane Maskenbälle hasse?
Nein?


Dann wisst ihr es jetzt.


Warum?
Weil ich in den typischen venezianischen Masken sch.... limm aussehe. Das ist amtlich und bestätigt. Das heißt: Es gibt keinen "Ich kauf mal eben" Plan B, sondern nur Plan A.


Und Plan A heißt dieses Mal: Oni-Maske nach Nho Tradition.
Fangen wir mal mit den harten Fakten an:

Donnerstag, 9. Januar 2014

Naalbinding - ein einfacher Stich und wie die Spirale entsteht

Achtung - 'ne Menge Bilder!

Naalbinding ist eine Technik, die gern den Wikingern und ihrem Zeitalter zugeordnet wird. Tatsächlich beweisen Funde verschiedenster Art und Größe, dass es diese Methode zur Gewebeherstellung schon deutlich länger gibt.

Ich bastle schon länger daran, die Feinheiten dieser Technik irgendwann einmal zu vertiefen, aber letzten Endes, ich gebe es ungern zu: Sie sind mir bisher verschlossen geblieben.

Freitag, 6. Dezember 2013

Geistliches aus der Bastelecke

Irgendwie ist aktuell der totale Geistlichkeitstrend bei uns aufgelaufen. Aber das macht ja nichts, immerhin kriege ich aus meiner kleinen Bastelecke auch priesterliche und ritterliche Requisiten gezogen:

Montag, 1. Juli 2013

Ich habe Angst

Inspiriert von dem Piratenblog Umrath

Ich habe Angst -
Nein, nicht, dass eines Tages alles anders ist.

Denn das wird es sein, die Welt verändert sich und das ist eigentlich auch gut so. Aber die moderne Welt zeigt uns, wie Regierungssysteme extreme Formen und staatliche Mechanismen versagen oder willkürlich Menschenleben zerstören können.

Wie hieß es in einer beliebten Amerikanischen Fernsehserie?
Es reicht ein Wort, um dich sämtlicher Rechte zu berauben. Niemand wird wissen, wo du bist und keiner wird dich schreien hören.
Okay, das letzte ist eine typische Phrase aus Horrorfilmen, aber gerade in diesem Zusammenhang stimmt sie. Es reicht heutzutage ein Wort, eine Kategorie, um einen Menschenleben zu zerstören. Und es existieren mehrere dieser Kategorien in verschiedenen Schnelligkeitsgraden des entsprechenden Abstiegs.

Terrorist.
Verurteilter Verbrecher/Knasti.
(Langzeit-)Arbeitsloser.

Sicher fällt einem noch mehr ein, wenn man intensiver darüber nachdenkt. Aber diese drei sind Teil der effektivsten Gruppe im Zusammenleben der Gesellschaft. Sie bestimmen Ruf, Ansehen, finanzielle oder sofort die Wohnungslage und noch vieles mehr.

Ich habe Angst.

Davor, dass ich eines Tages dazu gehöre. Dass das Szenario vom Orwells 1984 nicht mehr allzu weit weg ist.

Davor, dass Leben und Sein vom persönlichen Wohlverhalten abhängig ist und sonst nichts. Bereits jetzt manifestiert sich im Arbeitslosensektor ein Phänomen, das gern mit Sklavenmarkt und Menschenhandel umschrieben wird. Und ich gebe ihnen recht, denn wer hier nicht gesellschaftskonform ist, landet in der Ascheschublade oder schlimmeres. Die für diesen Zustand "zuständigen" Stellen liegen oberhalb dessen, was ein Normalbürger unmittelbar beeinflussen könnte.
Ausgenommen durch direkte Gewalt. Wohin das führt, sieht man an Notfallknöpfen und Security-Personal in den Gebäuden.

Davor, dass das bei Tante Jay abgewandelt zitierte Gedicht doch noch Wahrheit wird: Ausweitung des Bewegungsspielraumes - "Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“
(Sie hat auch noch mehr dazu geschrieben: Ich hab nichts zu verbergen )

Davor, dass eines Tages die Rechtediskussion derart ausartet, dass man wirklich einen Kaufbeleg für ein Buch, eine CD, eine Datei oder etwas dergleichen bei sich haben muss. Anderenfalls wäre man ja Raubkopierer. Oder Dieb. Und wie bereits schon seit längerem bekannt ist und seit längerem diskutiert wird, werden diese härter und länger bestraft als Personen, die Kindesmissbrauch begehen. Ich möchte für gute Filme Geld bezahlen, ebenso für Musik, die mir gefällt. Aber ich möchte sie auch auf verschiedenen Geräten nutzen. Bin ich jetzt kriminell?

Davor, dass wir nicht mehr sagen dürfen, was wir denken, und aufpassen müssen, dass wir uns nicht auffällig bewegen. Denn bereits jetzt ist die Entwicklung von Computerprogrammen fortgeschritten, die "auffälliges Verhalten" bewertet werden kann. Wer aber legt die Grenzen fest? Sind dann weniger konforme Lebensstile gefährlicher als konforme? Und besteht Konformität dann darin, nur stillzuhalten und seinen Job zu machen? Dürfen wir lachen, wenn wir auf einem Bahnsteig stehen? Dürfen wir uns vor einem Gebäude die Hand geben oder für das Urlaubsfoto posieren?

Davor, dass man mir Freiheit zusichert und trotzdem jeder für sich in seinem Käfig aus Angst hockt. Dass es erst einem Bürgerkrieg bedarf, dass es besser wird. Oder schlechter.

Davor, dass die Politik das Einzige, aber Machtvollste ist, das wir mit Emotion betrachten können - und diese Emotion Angst ist. Statt Stolz oder Freude.

Ja - ich habe Angst.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Für Zwischendurch: Ein Zeitmesser

Viele Zeitalter, darunter die Antike, haben es vorgemacht: Zeit kann man messen, indem man einfache Hilfsmittel verwendet. So kamen Kerzen mit Markierungen, die berühmten Sand-, Wasser- oder Sonnenuhren zum Einsatz, auch genau bemessene Öllampen wurden verwendet. Ihnen allen gemein ist ein ungefähr gleichmäßiger Verbrauch bzw. Abfluss.

Die Erwähnung einer Sonnenuhr, die Geräusche zu entsprechender Stunde erzeugt, brachte mich auf eine simple, heutzutage bastelbare Lösung zu entwickeln. Sie sollte nicht viel Geld kosten, einfach realisierbar sein, außerdem möglichst wiederverwendbares Material beinhalten und ...
Naja, eierlegende Wollmilchsau, ihr kennt das ja ;)

Aber gar nicht dumm, denn es gibt eine Lösung dafür:

Donnerstag, 16. Mai 2013

On-the-fly: De Gramont

Was könnte es anderes sein - ein Bannerchen.
Und wie immer - kurz vor knapp.
Dieses mal *wirklich* kurz vor knapp, denn letzten Endes habe ich rund 4 Stunden Zeit. Insgesamt. Wenn man bedenkt, dass das große Wappen rund 30 Stunden Arbeitszeit gefressen hat, ist das schon irgendwie... nun ja.
Aber was tut man nicht alles für einen "Toten".

So schaut's jetzt aus:

Montag, 13. Mai 2013

Zwang, gesellschaftlicher

Gerade im Hinblick auf die Beschneidungsdiskussionen und verschiedene Themen über Marktwirtschaft, Sozial-Politik und dergleichen fiel mir ein Kernthema auf: Gesellschaftlicher Zwang. Oder auch Zwang, der aus erlernten Verhaltensweisen entsteht.

Nun sind wir ja soziale Wesen. Man verzeihe mir den Ausdruck, aber eine gewisse Schwarmintelligenz ist uns ebenso zu eigen wie ein gewisses Schwarmverhalten. Das ist - sachlich betrachtet - ja auch eigentlich gar nicht schlecht. Immerhin hat uns das einiges an Weiterentwicklungen eingetragen, doch letzten Endes auch Nachteile beschert.
Und ich rede hier nicht von Nachteile á la "Wir müssen Zeit für andere aufbringen." Für mich ist das auch kein Nachteil, auch wenn mancher das anders sieht. Tatsächlich - es gibt Leute, die es schlecht finden, für andere da sein zu können oder zu wollen. Vielmehr hat sich eine Kultur entwickelt - was auch nicht schlecht ist - aber inzwischen ist es keine Kultur des Fortschritts und des Zusammenlebens mehr. Aus meiner Sicht ist es eine Kultur des gesellschaftlichen Zwanges.

Montag, 29. April 2013

Einmal japanischer Hof, bitte!

Wieder einmal ein paar Bilder -

Die Klamotte besteht aus zwei kurzen Kimonos, einer Wickel-Rock-Hose und einem langen Kimono, der sich an einem Uchikake bzw. den traditionellen Junihitoe orientiert:

Dienstag, 23. April 2013

Vier Banner


Nach einem monströsen Wochenende - sowohl, was das Arbeits- und Stresspensum anging, aber auch die Menge an Spaß war beachtlich - zeige ich hier nun nach und nach die Bilder aus meinem "Atelier". Vor dem Event fielen rund zwei Wochen Arbeit an, die insbesondere in der zweiten Woche eine interessante Arbeitsdynamik bekammen.
Soll mal jemand behaupten, Heimarbeit wäre unstressig.

Hier also das stärker zeitgebundene Projekt:
Städtebanner.

Vorsicht, hier folgen viele Bilder - 

Freitag, 1. März 2013

The reason why

Heute mal was zum eigentlichen Grund, wieso dieser Blog "Spinnert" benannt wurde.
Neben dem Verdrehten und Verrückten gibt es (zumindest nach der Meinung des einen oder anderen Historikers) eine Geschichte, wieso es "Du spinnst doch!" heißt.

Spinnen - im Sinne des Herstellens von Garn aus roher Wolle oder vorgekämmten Vliesen und Kammzügen - sei eine der Beschäftigung in den Irrenhäusern gewesen. Es beruhige den Geist, gebe etwas zu tun. Bewegung hat man dabei auch. Spinnräder seien damals auch nicht allzu teuer gewesen und die Wolle habe man schließlich verkaufen können.

Tja, da sitzt die kleine Spinnerin ;)

Und weil gerade wieder ein Garn in der Entstehung begriffen ist, zeige ich mal ein paar alte Werke und gebe hiermit den Startschuss für den Meterzähler!

Bilder des Wahnsinns:

Montag, 25. Februar 2013

Das Erbe der Vergangenheit...

... holt viele Leute in diesen Zeiten ein.

Kein Wunder, so gesehen waren die letzten einhundert Jahre nicht wirklich geprägt von Frieden, Freude und Eierkuchen. Es dauert nicht mehr allzu lange und der erste Weltkrieg hat ein Jubiläum - man mache sich das einmal bewusst.

So geschieht es auch in der Politik. Wenn man sich die Altersverteilung unserer "Großkopferten" ansieht, versteht man dann auch sehr schnell, warum manche Konflikte und Vorwürfe einfach zwangsläufig sind: Sie sind Teil der geschichtlichen Entwicklung.

So beispielsweise folgender Bericht aus "der Freitag" von Tom Karn:
Stasi-Verdacht gegen Merkel

Überlegen wir einmal: