... stellt man fest, dass das Garn alle ist und manche Leute anders von einem denken, als man bisher glaubte. Aber ich hatte ja auch etwas Methodik versprochen, also los - bunte gemischtes Artikelchen!
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Freitag, 13. Dezember 2013
Mittwoch, 2. Oktober 2013
Conbericht Nebelfeuer 1 - Mittwoch: Auf in den Kampf
01.00 Uhr
Ein seltsames Bild, bevor ich nun endlich ins Bett gehen kann:
Ein Kreis von Kerzen, aufgeklebt auf Pappen, damit sie nicht direkt auf dem Holz der Tische befestigt werden müssen. Darüber gehalten werden die Ränder von Organza-Stücken, fünf aufmerksame Bastler, zwischenzeitlich sechs, verschmelzen die Ränder der Überwürfe, die schließlich für die Nebelwesen bestimmt sein würden.
Gemeinsam sangen wir in Gobbo-Manier in unglaublich schief und nervtötend noch Lieder, während sich dreißig Meter Organza in "Nebel" verwandelten. Große, rechteckige Überwürfe, einem Poncho ziemlich ähnlich. Ergänzt werden diese durch Fluflus - zumindest nennt Dani, unsere Fundusfee, sie so. Es sind auch Überwürfe, allerdings halb zu schmal wie die großen. Sie haben Fransen bekommen, außerdem Löcher.
Ich weiß nicht, wessen Idee es war die Umhänge mit einer Kerze quasi zu versäubern. Die Flamme schmilzt das Plastik zusammen, so dass der Organza nicht ausfranst. Aus meiner Bastelerfahrung heraus habe ich noch ein bisschen an der Methode gefeilt und wir sind durchaus mit dem Ergebnis zufrieden. Vermutlich hat auch der Plastikdunst im Fundusraum dazu beigetragen, dass wir alle etwas verrückt dabei sind.
Beim Betten einrichten fällt auf, dass die Lattenroste alles andere als stabil sind. Da Shino über mir schlafen wird, müssen wir einen der Lattenroste tauschen und hoffen, dass dann jemand leichtes oder niemand auf dem betreffenden Konstrukt schläft. Die Stockbetten sehen aus, als hätte man nur normale Betten übereinander gestapelt. Der "Luftraum" ist knapp bemessen und sie sind etwas kürzer als ein Standardbett, scheint es.
Aber wir werden ohnehin nur wenig Zeit hier verbringen.
10.00 Uhr
Wieder raus aus den Federn, in die Schoner und Paleos rein und zum Frühstück gibt es erst einmal Kekse. Wir haben uns so weit eingerichtet und vor Kurzem erfahren, dass die Hütte unser HQ wird. In den restlichen Häusern werden NSCs schlafen.
Die erste Aufgabe nach einem schnellen, nun mit Brötchen und Wurst gestalteten Frühstück zwischen gefühlt hunderten von Wespen: Zelte aufbauen. Ein kurzer Zwischencheck ergibt, dass die Insekten irgendwo in der Nähe des Versorgerhauses ihr Nest haben müssen. Fleißig werden Wurststücke und Cola geklaut und irgendwohin getragen. Die Tiere sind dank des kühlen Wetters zwar lästig, aber nicht problematisch. In einer provisorischen Wespenfalle fangen sich die ersten vier.
Wir werden vor eine Sammlung von fünf Stoffhaufen gestellt, in denen sich Stangen verstecken. Daraus sollen wir ein T-förmiges Fürstenzelt basteln. Wie viele Zelte? Wir können nur schätzen und einigen uns auf vier.
Großes Rätselraten: Was für Zelte sind das? Und sind alle Einzelteile da? Nirgends sind Stangen zu erkennen, ausgenommen die dünnen, eingenähten Bambusstangen. Die sind aber nur zwei Meter lang - das Zelt aber dürfte deutlich größer sein.
Zu raten, wie ein Zelt aufgebaut aussehen wird, ist eine interessante Aufgabe. Wir wenden und drehen den Stoff auf der Suche nach Anhaltspunkten.
Auf der Wiese nebenan wird die Königsjurte aufgebaut: Eine dreiteilige Jurtenburg mit Fenstern. Schon von außen sieht das Gebilde interessant und imposant gleichermaßen aus. Eine Unzahl von Stangen und Seilen hält es in Form und Drumherum wuseln weniger Leute als man im ersten Moment vermuten möchte.
10:30 Uhr
Nach großem Raten fällt mir die grüne Innenseite der Zeltbahnen auf - es sind die billigen Beduinenzelte. Sie sind recht simpel, da man nur das Dach mit Hilfe der Mittelstange hinstellt und danach die Seitenwände einbaut. Noch ein bisschen abspannen und fertig.
Wir bauen eines auf und stellen bereits jetzt fest, dass das System vom Hersteller her nicht dazu gedacht ist, Zelte zu verbinden. Ganz zu schweigen davon, dass die Heringe fehlen. Wir machen uns auf die Suche und finden schließlich eine Kiste mit zwei Hämmern: Ein sandgefüllter Gummihammer und ein Zimmermannshammer. Dazu Heringe, aber eindeutig zu wenige. So macht Aufbauen doch Spaß. So hat es immerhin etwas von einem kleinen Intelligenztest. Oder Survivaltraining.
Gerade im Hinblick auf eine kleine Besonderheit dieses Platzes: Unter dem Wiesenboden scheint eine Schicht Kies zu liegen. Nur müssen wir genau durch diese Schicht hindurch, wenn wir die Heringe stabil verankern wollen. Steineklopfen mal anders.
11.30 Uhr
Das erste Zelt ist umgebaut und unsere Mitbauer wissen nun, wie das System funktioniert. Markus hat eine erste Planung, wie wir das Konstrukt aufstellen können. Es wird nach weiteren Heringen geschickt und schließlich haben wir eine grobe Ahnung, wie es funktionieren kann. Die beiden Neulinge schlagen sich gut, und einer der Spieler, ein Schmied ein paar Zelte weiter am Dorfplatz hat uns einen Fäustel geliehen. Damit haben wir bessere Chancen, effektiv zu arbeiten.
Unsere Neuen lernen, wie man Zelte verschlauft. Die ersten Versuche, die Bänder einfach miteinander zu verknoten waren zwar gut, aber dennoch gibts dafür ja bessere Methoden.
Die Königsjurte steht - und obendrauf Jurtenland - unser Sponsor für die Burg. (Wer motzen will: Ein bisschen Werbung darf immer sein und nebenher sei erwähnt, dass die Jungs wirklich tolle Arbeit abgeliefert haben. Aber davon bald mehr.)
12:00 Uhr
Man sucht panisch nach der Nummer des örtlichen Pizzadienstes. Nicht allein, dass fraglich ist, ob wir überhaupt auf einen Campingplatz geliefert bekommen, auch der Umfang der Bestellung wird anhand der in komplexem System verteilten Helfer bestimmt eine interessante Rechenaufgabe. Aber zum Glück hat einer unserer Zeltaufbauer ein Smartphone und kann die Nummer nachschlagen. Über Funk geht die Ziffernfolge hinaus und - Stille.
13.00 Uhr
Ich bekomme eine Funke vererbt. Eine Kurzeinweisung ("Da ist der Knopf.") muss reichen, dann klemme ich mir das Ding in die Weste und hoffe inständig, dass ich nicht funken muss. Ich muss ja zugeben, irgendwie macht mich die Aussicht auf Knopf im Ohr langsam nervös.
Über Funk heißt es, es gibt bald Pizza. Wer's glaubt.
Das Puzzle - später Fürstenzelt genannt - steht. Von insgesamt sechs Bauern sind wir auf drei geschrumpft und schließlich nur noch zwei, als der Springer losmuss. Er ist - warum auch immer - mit dem Fahrrad hier und erledigt so Transportdienste für uns. Da wir immer noch nur wenige Funken aktiv haben, bringt er auch Neuigkeiten von einem Ende zum anderen. Überall wuseln fleißige Helfer umeinander, die Orks bauen zum Teil bereits auf.
Wir verbinden Dach- und Wandelemente und stellen so nun tatsächlich einen kleinen Zeltpalast hin. Innendrin schimmert es türkisgrün, auch wenn die Zelte schon älter sind und deutliche Spuren haben. Fürs Spielen wirds reichen müssen.
Rainer hat sich ebenfalls angefunden und mich gebeten, ihm beim Aufbauen zu helfen. Wir tauschen: Er schlägt Heringe für mich ein und ich tue es für ihn. Rainer allerdings hat ein Sahara, deutlich weniger notwendige Befestigungspunkte, einen Plan und vor allem: Edelstahlheringe in weiser Voraussicht. Diese Monster bekommt man auch durch Steine durch, wenn man es darauf anlegt. Ein paar der Spitzen haben Kringel, aber das stört beim Einschlagen nicht.
Nachdem wir damit fertig sind, bekommt Ralf vom Heldenhammer den Hammer und stellt fest, dass wir seine Heringskiste haben. Nun gut, anscheinend passt trotzdem alles zusammen.
13:10 Uhr
Das was der Funkspruch schon vor einigen Minuten verkündete, ist nun Tatsache: Es gibt Pizza!
Die Wespen finden das ebenso grandios wie wir. Wo für die Wurst noch halbwegs eifriges Schwirren war, haben wir nun den Eindruck, dass wir den halben Schwarm angelockt haben. Man greift sich ein Stück Pizza und verschwindet schnellstmöglichst aus dem Einzugsbereich der gelb-schwarzen Brummer.
Weiter geht's mit Handreichungen und den Tempeln. Fünfzehn Banner finden ihren Weg in den Fundus und eines davon gleich an die Tür des HQ. Ab jetzt ist das unsere SL-Hütte. Der Dorchadas-Tempel - hübsch eingerichtet auch mit den Hühnerknochen von gestern - bekommt seine sofort.
16:00 Uhr
Offiziell wäre jetzt SL-Meeting.
Inoffiziell wuseln wir gemeinsam über den Platz und haben beinahe alle keine Armbanduhr. Routine - wenn auf Con ein Plan exakt funktioniert, ist irgendetwas schiefgelaufen.
17:00 Uhr (1h hinter Plan)
Der Weg hat uns in hübschen Zick-Zack-Streifen über das Gelände geführt und so langsam machen wir Kilometer. Obwohl um 16 Uhr das SL-Meeting angesetzt war, haben wir uns vor rund einer halben Stunde zusammengefunden. Zumindest der Kern. Nach und nach tröpfeln weitere ein. Unter anderem auch Stefan, Hendrick und Josi.
Beim Meeting stellt sich heraus, dass wir einen erfahrenen Kern von 3-4 Leuten haben. Und der Rest sind halb/halb Anfänger als SLer. Nicht, dass das ein Problem wäre. Zumindest ich habe schon einige Erfahrung als Co- und Hilfs-SL. Allerdings nicht über mehrere Tage.
Wir stellen uns dem Problem und arbeiten die Plotplanung durch. Nachdem wir mehrere Wochen lang das Thema teilweise mehrfach täglich durchgekaut haben, geht das Ganze relativ schnell. Alex kümmert sich um die NSC und bald, bald wird auch Ansprache für die SCs sein. Geplant ist sie für 19 Uhr.
Jorma weist uns in die Funken ein. Die Funktionen, was ist zu beachten?
Ich "an" jemanden anderen, der andere "für" mich. Rufen geht also, auch wenn es erstmal seltsam klingt für einen, der es nicht kennt. Kurz halten, nach dem Drücken kurz warten. (Genau genommen genommen heißt es eigentlich "Denken, Drücken, Schlucken, Sprechen." Aber es klappt auch so.) Wir sollen Funkdisziplin halten und glücklicherweise wissen zumindest alle im Grobem, was damit gemeint ist.
Also stopft sich jeder eine Funke in die Tasche und wer will, bekommt das berühmt-berüchtigte Headset. Ich will, immerhin werde ich in Rolle spielleitern und so darauf angewiesen sein, dass die Spieler nicht hören, wenn ich angefunkt werde. Außerdem ist das orangene Ding auffällig und hässlich zugleich.
Kurzes Rätselraten: was bedeutet das "Voice" und "PTT" an den Headsets? Wir kommen recht schnell darauf: Voice-Activation und Push To Talk. Ich liebäugele mit der Überlegung, den Schalter abzukleben, lasse es dann aber doch - vielleicht braucht man ihn doch noch einmal.
Wir rennen los und schmeißen uns in die Klamotten. Genauer gesagt: Ich schmeiße. Andere. Irgendwann einmal hat sich anscheinend eingebürgert, dass ich den anderen in die Gewandungen helfe. Und irgendwie kann ich es auch jetzt nicht lassen. Ich stopfe meine Funke in eine Gürteltasche und den Knopf ins Ohr.
Nebenher kaskadieren die Meldungen über Funk: Anreisende.
20:30 Uhr (1,5h hinter Plan)
SL-Ansprache! Wir werden vorgestellt, die üblichen Ansagen getroffen und schließlich der TimeIn gegeben.
Und genau jetzt fällt auf, dass mindestens die Rollen rund um den König noch nicht anreisen sollten. Also schäle ich mich wieder aus meiner Gewandung und fädle in die Arbeitsklamotte. Eigentlich hatte ich vermutet, dass ich diese bis zum Abbau nicht mehr anziehen würde.
Aufgabe des Tages: Schlachtenbegleitung. Bald könnte es heiß werden.
Während dessen haben die Spieler Gelegenheit sich mit der Welt bekannt zu machen. Sie tun es - hauptsächlich mit den Händlern. Auch einiges an Dorfbevölkerung irrt über den Platz und macht sich mit den Gegebenheiten vertraut. Unsere Adligen werden ebenfalls später anreisen als geplant.
21:00 Uhr (2h hinter Plan)
Der Funk behauptet, dass die Adligen nun in Gruppen ins Dorf einfallen. Ich briefe im Hintergrund die Adligen mit, da Alex langsam aber sicher einen Rückstau produziert. Die eingeplante Zeit dafür ist einfach zu knapp.
Beim Briefen kommt bereits jetzt eine Art Games of Thrones Feeling auf. Jeder der Adligen hat dunkle Geheimnisse und Aufgaben. Es ist gar nicht so einfach, die einzelnen Varianten zu vermitteln, aber mit der Zeit machbar.
Wir improvisieren für den einen oder anderen Neuling Dorfbriefings. Da es zwar einen Rahmen für das Dorf gibt, aber die NSCs schon im Vorfeld ihre Rollen untereinander konkretisiert haben, müssen sich die neuen Rollen offen einfügen. Wir diskutieren ein wenig über DKWDDK und was Randbedingungen sind. Ich hätte nie vermutet, dass ich mit jemandem aus dem Living History Bereich mal zusammenarbeite. Bisher waren solche Begegnungen eher kritischer Natur. Mindestens einen Vorteil hat das Ganze: Die Dame hat eine sehr schöne Gewandung.
Das macht schon neidisch.
22:00 Uhr (1h hinter Plan)
Die Nebelwesen sollen die Königin verfolgend aus dem Wald stürzen. Wir legen eine Route fest und packen uns die Taschen voll mit Nebelpulver. Die NSCs lassen sich in den Organza wickeln und weiß schminken. Wir tapsen los, Lars vorweg.
Ungefähr fünf Minuten später stellen wir fest, dass Lars verschwunden ist. Wir funken eine Weile herum und bekommen die Ansage, dass wir uns auf der falschen Seite des Platzes befinden. Da wir den Platz alle noch nicht genau und vor allem nicht in der Nacht kennen, ist das überaus plausibel. Eine kleinere Streiterei, dann machen wir uns auf ins Feld. Die Zeit sitzt uns im Nacken, wir müssen die Aktion jetzt starten und tun es schließlich auch.
Und stellen fest, dass unsere erste Route richtig war. Eilig bringen wir die Sachen ins Rollen und sehen in irritierte und neugierige Gesichter, während eine kreischende Königin von flatternden Organzamonstern verfolgt wird. Leider kommt sie nur bis zur zweiten Hütte - die Spieler sind überraschend gut organisiert. Der ursprüngliche Plan, bei dem die beteiligten SLer hätten sichern müssen, greift nicht wirklich.
Überall über dem Platz wabert Kunstnebel und verwandelt sich schließlich in eine Art dunstige Atmosphäre. Das Bild ist unmöglich zu fotografieren, aber geheimnisvoll und passend für unseren Plan.
23:00 Uhr
Die Königin hat ihren Auftrag ausgeführt - nach einem neuen Kleid gefragt, Wellen von Nebelwesen flattern in die Stadt und nebenher greifen gelegentlich Orks an. So im Ganzen ein ziemliches Chaos. Die Nebelwesen haben die Freiheit, Vergiftungen zu verteilen und eine erste Dorfbewohnerin streunt durch die Lager, um den Spielern die Gelegenheit zu geben, zu forschen. Die ersten springen darauf an.
Während wir weiter briefen und nebenher ein Ohr im Funk haben, kommen die Statusmeldungen herein. Die Leute haben die Dorfbewohner gut angenommen, die Analysen laufen und anscheinend haben die Spieler ihren Spaß im Dorf. Wir atmen auf: Die Arbeit scheint sich rentiert zu haben. Auch wenn einzelne Plothooks bisher übersehen worden sind, so scheint sich doch niemand zu langweilen.
Schließlich verschwindet der Thron des Königs (ein zusammensteckbarer Holzsessel) und wir stellen uns auf eine lange Nacht ein.
Ein seltsames Bild, bevor ich nun endlich ins Bett gehen kann:
Ein Kreis von Kerzen, aufgeklebt auf Pappen, damit sie nicht direkt auf dem Holz der Tische befestigt werden müssen. Darüber gehalten werden die Ränder von Organza-Stücken, fünf aufmerksame Bastler, zwischenzeitlich sechs, verschmelzen die Ränder der Überwürfe, die schließlich für die Nebelwesen bestimmt sein würden.
Gemeinsam sangen wir in Gobbo-Manier in unglaublich schief und nervtötend noch Lieder, während sich dreißig Meter Organza in "Nebel" verwandelten. Große, rechteckige Überwürfe, einem Poncho ziemlich ähnlich. Ergänzt werden diese durch Fluflus - zumindest nennt Dani, unsere Fundusfee, sie so. Es sind auch Überwürfe, allerdings halb zu schmal wie die großen. Sie haben Fransen bekommen, außerdem Löcher.
Ich weiß nicht, wessen Idee es war die Umhänge mit einer Kerze quasi zu versäubern. Die Flamme schmilzt das Plastik zusammen, so dass der Organza nicht ausfranst. Aus meiner Bastelerfahrung heraus habe ich noch ein bisschen an der Methode gefeilt und wir sind durchaus mit dem Ergebnis zufrieden. Vermutlich hat auch der Plastikdunst im Fundusraum dazu beigetragen, dass wir alle etwas verrückt dabei sind.
Beim Betten einrichten fällt auf, dass die Lattenroste alles andere als stabil sind. Da Shino über mir schlafen wird, müssen wir einen der Lattenroste tauschen und hoffen, dass dann jemand leichtes oder niemand auf dem betreffenden Konstrukt schläft. Die Stockbetten sehen aus, als hätte man nur normale Betten übereinander gestapelt. Der "Luftraum" ist knapp bemessen und sie sind etwas kürzer als ein Standardbett, scheint es.
Aber wir werden ohnehin nur wenig Zeit hier verbringen.
10.00 Uhr
Wieder raus aus den Federn, in die Schoner und Paleos rein und zum Frühstück gibt es erst einmal Kekse. Wir haben uns so weit eingerichtet und vor Kurzem erfahren, dass die Hütte unser HQ wird. In den restlichen Häusern werden NSCs schlafen.
Die erste Aufgabe nach einem schnellen, nun mit Brötchen und Wurst gestalteten Frühstück zwischen gefühlt hunderten von Wespen: Zelte aufbauen. Ein kurzer Zwischencheck ergibt, dass die Insekten irgendwo in der Nähe des Versorgerhauses ihr Nest haben müssen. Fleißig werden Wurststücke und Cola geklaut und irgendwohin getragen. Die Tiere sind dank des kühlen Wetters zwar lästig, aber nicht problematisch. In einer provisorischen Wespenfalle fangen sich die ersten vier.
Wir werden vor eine Sammlung von fünf Stoffhaufen gestellt, in denen sich Stangen verstecken. Daraus sollen wir ein T-förmiges Fürstenzelt basteln. Wie viele Zelte? Wir können nur schätzen und einigen uns auf vier.
Großes Rätselraten: Was für Zelte sind das? Und sind alle Einzelteile da? Nirgends sind Stangen zu erkennen, ausgenommen die dünnen, eingenähten Bambusstangen. Die sind aber nur zwei Meter lang - das Zelt aber dürfte deutlich größer sein.
Zu raten, wie ein Zelt aufgebaut aussehen wird, ist eine interessante Aufgabe. Wir wenden und drehen den Stoff auf der Suche nach Anhaltspunkten.
Auf der Wiese nebenan wird die Königsjurte aufgebaut: Eine dreiteilige Jurtenburg mit Fenstern. Schon von außen sieht das Gebilde interessant und imposant gleichermaßen aus. Eine Unzahl von Stangen und Seilen hält es in Form und Drumherum wuseln weniger Leute als man im ersten Moment vermuten möchte.
10:30 Uhr
Nach großem Raten fällt mir die grüne Innenseite der Zeltbahnen auf - es sind die billigen Beduinenzelte. Sie sind recht simpel, da man nur das Dach mit Hilfe der Mittelstange hinstellt und danach die Seitenwände einbaut. Noch ein bisschen abspannen und fertig.
Wir bauen eines auf und stellen bereits jetzt fest, dass das System vom Hersteller her nicht dazu gedacht ist, Zelte zu verbinden. Ganz zu schweigen davon, dass die Heringe fehlen. Wir machen uns auf die Suche und finden schließlich eine Kiste mit zwei Hämmern: Ein sandgefüllter Gummihammer und ein Zimmermannshammer. Dazu Heringe, aber eindeutig zu wenige. So macht Aufbauen doch Spaß. So hat es immerhin etwas von einem kleinen Intelligenztest. Oder Survivaltraining.
Gerade im Hinblick auf eine kleine Besonderheit dieses Platzes: Unter dem Wiesenboden scheint eine Schicht Kies zu liegen. Nur müssen wir genau durch diese Schicht hindurch, wenn wir die Heringe stabil verankern wollen. Steineklopfen mal anders.
11.30 Uhr
Das erste Zelt ist umgebaut und unsere Mitbauer wissen nun, wie das System funktioniert. Markus hat eine erste Planung, wie wir das Konstrukt aufstellen können. Es wird nach weiteren Heringen geschickt und schließlich haben wir eine grobe Ahnung, wie es funktionieren kann. Die beiden Neulinge schlagen sich gut, und einer der Spieler, ein Schmied ein paar Zelte weiter am Dorfplatz hat uns einen Fäustel geliehen. Damit haben wir bessere Chancen, effektiv zu arbeiten.
Unsere Neuen lernen, wie man Zelte verschlauft. Die ersten Versuche, die Bänder einfach miteinander zu verknoten waren zwar gut, aber dennoch gibts dafür ja bessere Methoden.
Die Königsjurte steht - und obendrauf Jurtenland - unser Sponsor für die Burg. (Wer motzen will: Ein bisschen Werbung darf immer sein und nebenher sei erwähnt, dass die Jungs wirklich tolle Arbeit abgeliefert haben. Aber davon bald mehr.)
12:00 Uhr
Man sucht panisch nach der Nummer des örtlichen Pizzadienstes. Nicht allein, dass fraglich ist, ob wir überhaupt auf einen Campingplatz geliefert bekommen, auch der Umfang der Bestellung wird anhand der in komplexem System verteilten Helfer bestimmt eine interessante Rechenaufgabe. Aber zum Glück hat einer unserer Zeltaufbauer ein Smartphone und kann die Nummer nachschlagen. Über Funk geht die Ziffernfolge hinaus und - Stille.
13.00 Uhr
Ich bekomme eine Funke vererbt. Eine Kurzeinweisung ("Da ist der Knopf.") muss reichen, dann klemme ich mir das Ding in die Weste und hoffe inständig, dass ich nicht funken muss. Ich muss ja zugeben, irgendwie macht mich die Aussicht auf Knopf im Ohr langsam nervös.
Über Funk heißt es, es gibt bald Pizza. Wer's glaubt.
Das Puzzle - später Fürstenzelt genannt - steht. Von insgesamt sechs Bauern sind wir auf drei geschrumpft und schließlich nur noch zwei, als der Springer losmuss. Er ist - warum auch immer - mit dem Fahrrad hier und erledigt so Transportdienste für uns. Da wir immer noch nur wenige Funken aktiv haben, bringt er auch Neuigkeiten von einem Ende zum anderen. Überall wuseln fleißige Helfer umeinander, die Orks bauen zum Teil bereits auf.
Wir verbinden Dach- und Wandelemente und stellen so nun tatsächlich einen kleinen Zeltpalast hin. Innendrin schimmert es türkisgrün, auch wenn die Zelte schon älter sind und deutliche Spuren haben. Fürs Spielen wirds reichen müssen.
Rainer hat sich ebenfalls angefunden und mich gebeten, ihm beim Aufbauen zu helfen. Wir tauschen: Er schlägt Heringe für mich ein und ich tue es für ihn. Rainer allerdings hat ein Sahara, deutlich weniger notwendige Befestigungspunkte, einen Plan und vor allem: Edelstahlheringe in weiser Voraussicht. Diese Monster bekommt man auch durch Steine durch, wenn man es darauf anlegt. Ein paar der Spitzen haben Kringel, aber das stört beim Einschlagen nicht.
Nachdem wir damit fertig sind, bekommt Ralf vom Heldenhammer den Hammer und stellt fest, dass wir seine Heringskiste haben. Nun gut, anscheinend passt trotzdem alles zusammen.
13:10 Uhr
Das was der Funkspruch schon vor einigen Minuten verkündete, ist nun Tatsache: Es gibt Pizza!
Die Wespen finden das ebenso grandios wie wir. Wo für die Wurst noch halbwegs eifriges Schwirren war, haben wir nun den Eindruck, dass wir den halben Schwarm angelockt haben. Man greift sich ein Stück Pizza und verschwindet schnellstmöglichst aus dem Einzugsbereich der gelb-schwarzen Brummer.
Weiter geht's mit Handreichungen und den Tempeln. Fünfzehn Banner finden ihren Weg in den Fundus und eines davon gleich an die Tür des HQ. Ab jetzt ist das unsere SL-Hütte. Der Dorchadas-Tempel - hübsch eingerichtet auch mit den Hühnerknochen von gestern - bekommt seine sofort.
16:00 Uhr
Offiziell wäre jetzt SL-Meeting.
Inoffiziell wuseln wir gemeinsam über den Platz und haben beinahe alle keine Armbanduhr. Routine - wenn auf Con ein Plan exakt funktioniert, ist irgendetwas schiefgelaufen.
17:00 Uhr (1h hinter Plan)
Der Weg hat uns in hübschen Zick-Zack-Streifen über das Gelände geführt und so langsam machen wir Kilometer. Obwohl um 16 Uhr das SL-Meeting angesetzt war, haben wir uns vor rund einer halben Stunde zusammengefunden. Zumindest der Kern. Nach und nach tröpfeln weitere ein. Unter anderem auch Stefan, Hendrick und Josi.
Beim Meeting stellt sich heraus, dass wir einen erfahrenen Kern von 3-4 Leuten haben. Und der Rest sind halb/halb Anfänger als SLer. Nicht, dass das ein Problem wäre. Zumindest ich habe schon einige Erfahrung als Co- und Hilfs-SL. Allerdings nicht über mehrere Tage.
Wir stellen uns dem Problem und arbeiten die Plotplanung durch. Nachdem wir mehrere Wochen lang das Thema teilweise mehrfach täglich durchgekaut haben, geht das Ganze relativ schnell. Alex kümmert sich um die NSC und bald, bald wird auch Ansprache für die SCs sein. Geplant ist sie für 19 Uhr.
Jorma weist uns in die Funken ein. Die Funktionen, was ist zu beachten?
Ich "an" jemanden anderen, der andere "für" mich. Rufen geht also, auch wenn es erstmal seltsam klingt für einen, der es nicht kennt. Kurz halten, nach dem Drücken kurz warten. (Genau genommen genommen heißt es eigentlich "Denken, Drücken, Schlucken, Sprechen." Aber es klappt auch so.) Wir sollen Funkdisziplin halten und glücklicherweise wissen zumindest alle im Grobem, was damit gemeint ist.
Also stopft sich jeder eine Funke in die Tasche und wer will, bekommt das berühmt-berüchtigte Headset. Ich will, immerhin werde ich in Rolle spielleitern und so darauf angewiesen sein, dass die Spieler nicht hören, wenn ich angefunkt werde. Außerdem ist das orangene Ding auffällig und hässlich zugleich.
Kurzes Rätselraten: was bedeutet das "Voice" und "PTT" an den Headsets? Wir kommen recht schnell darauf: Voice-Activation und Push To Talk. Ich liebäugele mit der Überlegung, den Schalter abzukleben, lasse es dann aber doch - vielleicht braucht man ihn doch noch einmal.
Wir rennen los und schmeißen uns in die Klamotten. Genauer gesagt: Ich schmeiße. Andere. Irgendwann einmal hat sich anscheinend eingebürgert, dass ich den anderen in die Gewandungen helfe. Und irgendwie kann ich es auch jetzt nicht lassen. Ich stopfe meine Funke in eine Gürteltasche und den Knopf ins Ohr.
Nebenher kaskadieren die Meldungen über Funk: Anreisende.
20:30 Uhr (1,5h hinter Plan)
SL-Ansprache! Wir werden vorgestellt, die üblichen Ansagen getroffen und schließlich der TimeIn gegeben.
Und genau jetzt fällt auf, dass mindestens die Rollen rund um den König noch nicht anreisen sollten. Also schäle ich mich wieder aus meiner Gewandung und fädle in die Arbeitsklamotte. Eigentlich hatte ich vermutet, dass ich diese bis zum Abbau nicht mehr anziehen würde.
Aufgabe des Tages: Schlachtenbegleitung. Bald könnte es heiß werden.
Während dessen haben die Spieler Gelegenheit sich mit der Welt bekannt zu machen. Sie tun es - hauptsächlich mit den Händlern. Auch einiges an Dorfbevölkerung irrt über den Platz und macht sich mit den Gegebenheiten vertraut. Unsere Adligen werden ebenfalls später anreisen als geplant.
21:00 Uhr (2h hinter Plan)
Der Funk behauptet, dass die Adligen nun in Gruppen ins Dorf einfallen. Ich briefe im Hintergrund die Adligen mit, da Alex langsam aber sicher einen Rückstau produziert. Die eingeplante Zeit dafür ist einfach zu knapp.
Beim Briefen kommt bereits jetzt eine Art Games of Thrones Feeling auf. Jeder der Adligen hat dunkle Geheimnisse und Aufgaben. Es ist gar nicht so einfach, die einzelnen Varianten zu vermitteln, aber mit der Zeit machbar.
Wir improvisieren für den einen oder anderen Neuling Dorfbriefings. Da es zwar einen Rahmen für das Dorf gibt, aber die NSCs schon im Vorfeld ihre Rollen untereinander konkretisiert haben, müssen sich die neuen Rollen offen einfügen. Wir diskutieren ein wenig über DKWDDK und was Randbedingungen sind. Ich hätte nie vermutet, dass ich mit jemandem aus dem Living History Bereich mal zusammenarbeite. Bisher waren solche Begegnungen eher kritischer Natur. Mindestens einen Vorteil hat das Ganze: Die Dame hat eine sehr schöne Gewandung.
Das macht schon neidisch.
22:00 Uhr (1h hinter Plan)
Die Nebelwesen sollen die Königin verfolgend aus dem Wald stürzen. Wir legen eine Route fest und packen uns die Taschen voll mit Nebelpulver. Die NSCs lassen sich in den Organza wickeln und weiß schminken. Wir tapsen los, Lars vorweg.
Ungefähr fünf Minuten später stellen wir fest, dass Lars verschwunden ist. Wir funken eine Weile herum und bekommen die Ansage, dass wir uns auf der falschen Seite des Platzes befinden. Da wir den Platz alle noch nicht genau und vor allem nicht in der Nacht kennen, ist das überaus plausibel. Eine kleinere Streiterei, dann machen wir uns auf ins Feld. Die Zeit sitzt uns im Nacken, wir müssen die Aktion jetzt starten und tun es schließlich auch.
Und stellen fest, dass unsere erste Route richtig war. Eilig bringen wir die Sachen ins Rollen und sehen in irritierte und neugierige Gesichter, während eine kreischende Königin von flatternden Organzamonstern verfolgt wird. Leider kommt sie nur bis zur zweiten Hütte - die Spieler sind überraschend gut organisiert. Der ursprüngliche Plan, bei dem die beteiligten SLer hätten sichern müssen, greift nicht wirklich.
Überall über dem Platz wabert Kunstnebel und verwandelt sich schließlich in eine Art dunstige Atmosphäre. Das Bild ist unmöglich zu fotografieren, aber geheimnisvoll und passend für unseren Plan.
23:00 Uhr
Die Königin hat ihren Auftrag ausgeführt - nach einem neuen Kleid gefragt, Wellen von Nebelwesen flattern in die Stadt und nebenher greifen gelegentlich Orks an. So im Ganzen ein ziemliches Chaos. Die Nebelwesen haben die Freiheit, Vergiftungen zu verteilen und eine erste Dorfbewohnerin streunt durch die Lager, um den Spielern die Gelegenheit zu geben, zu forschen. Die ersten springen darauf an.
Während wir weiter briefen und nebenher ein Ohr im Funk haben, kommen die Statusmeldungen herein. Die Leute haben die Dorfbewohner gut angenommen, die Analysen laufen und anscheinend haben die Spieler ihren Spaß im Dorf. Wir atmen auf: Die Arbeit scheint sich rentiert zu haben. Auch wenn einzelne Plothooks bisher übersehen worden sind, so scheint sich doch niemand zu langweilen.
Schließlich verschwindet der Thron des Königs (ein zusammensteckbarer Holzsessel) und wir stellen uns auf eine lange Nacht ein.
Dienstag, 1. Oktober 2013
Conbericht Nebelfeuer 1 - Dienstag
17:00 Uhr
Wir sind angekommen und tatsächlich erwartete uns ein bisschen wider Erwarten eine CheckIn-Stelle direkt am Tor. Ein paar der bekannten Gesichter begrüßen uns bereits hier und es wurden auch nicht wirklich weniger. Ein gewisser Kern des Teams war bereits anwesend. Da man uns erklärt hatte, dass die Wohnhütten erst morgen geöffnet werden würden, ließen wir das Gepäck erst einmal im Auto. Es heraus zu räumen hätte bedeutet, es einen Tag lang auf irgendeiner Veranda herumstehen zu lassen. Im Angesicht von Morgentau, möglichem Regen, Fremdbesuchern auf dem Platz und nicht zuletzt einem Gutteil an (zwar ideel wichtigerer aber doch) teurer Technik vermutlich die bessere Entscheidung.
Bereits jetzt haben einige meine "Schuhe" bemerkt. Nachdem ich im Auto barfuß war - einfach der Bequemlichkeit halber - habe ich nun auf die Delindas gewechselt. Immerhin kenne ich die Kieswege hier schon ziemlich gut - dito für die Schmerzen, die die Mischung aus Split, Kies und wenigen runderen Steinen verursachen kann. Es sind einige Kilometer Laufstrecke zu erwarten in den nächsten fünf Tagen, so dass ich in weiser Voraussicht ein anderes Schuhwerk verwende. Fußschützer jedweder Art sind hier unabdingbar.
Beim Aufbau fällt nicht mehr viel an. Der Plot sieht nur wenig Aufbauten vor und ein Teil der Zelte steht ebenfalls schon. Insbesondere die Händler sind bereits hier. Ich frage mich, ob sie wohl gute Geschäfte machen werden oder sich mehr gute Werbung erhoffen. Es ist noch sehr ruhig, immerhin geht es erst morgen Abend wirklich los.
Ein Highlight: Das Taktikzelt. Kaum größer als eine Dixi-Tarnung sollten nicht nur Taktiktisch und Feldbett darin Platz finden; zusätzlich ist unser Freund, der das Zelt beziehen sollte, berühmt und berüchtigt für Rüstungständer und nicht gerade bescheidender Ausrüstungsmenge. Unter Larpern ist das schon ein Argument, immerhin bestehen durchschnittlich vier Fünftel des Gepäcks aus Requisiten und Gewandung. Bei unserem Zwergen-Stefan scheint sich dieses Verhältnis allerdings stets zu Ungunsten der "normalen" Gepäckteile zu verschieben.
Wir sind auf seinen Kommentar gespannt.
19:00 Uhr
Zentrale Versammlung: Es gibt Huhn, Pommes und Kartoffelsalat - und keine Gabel. Aber wie wir wissen, wissen sich Larper zu helfen. Wer braucht Besteck, wenn er Finger hat? Tatsächlich war genug da, als dass keine Prügeleien notwendig waren. Auch der Kartoffelsalat wurde erfolgreich vernichtet. Der aktuelle Stand: Sehr ruhig. Noch.
Wer sich noch nicht näher kennt, fremdelt ein bisschen. Auch wenn wir uns bereits gerade so per Schrift und Schreibart kennen, sind wir dennoch einander fremd und müssen nun die nächsten Tage eng zusammen arbeiten. Es wird - mindestens ein klein bisschen - Krach geben, das zeichnet sich bereits ab. Jorma und Bine, ebenso Alex, scheinen sich bereits untereinander zu kennen. Jorma, der Zimmermann auf Walz, wird unser Trecker-Fahrer sein.
Das Gesprächsthema umfasst Partnerschaften und Sex ebenso wie die Wespen, die uns eifrig umschwirren - nichts wirklich neues, nur in dieser Konstellation doch selten.
Das Gepäck wartet noch immer im Auto, weil wir große Räumaktionen vermeiden wollen. Der Platz ist deutlich länger als breit und das Hüttendorf, in das wir demnächst einziehen sollen, befindet sich ziemlich genau an dem Ende, das am weitesten vom Parkplatz entfernt ist. Auf das Gelände fahren und das Auto direkt vor einer der Hütten abstellen dürfen wir nicht. Die Spieler sind morgen und Sonntag voraussichtlich auf den Trecker angewiesen: Mit einem Anhänger versehen, der aussieht, als könne man damit ganze Lager transportieren. Dank seiner niedrigen Kante allerdings reicht es meistens nur für ein paar Leute. Hatte ich schon erwähnt, dass Larper eine Menge Krempel mitbringen?
Entgegen der ersten Annahmen findet die Plotbesprechung erst morgen statt. Dito für das Briefing der NSCs. Was in jedem Fall aber noch gemacht werden muss: Basteln. Unsere Nebelwesen brauchen Kostüme. Es warten eine Menge Organza und Fussel auf uns. Ich mag diesen Stoff eher weniger, die seidenfeinen Kunstfaserfäden können sich auch nach mehreren Sammelaktionen tagelang an einem festkletten.
Ansonsten werden wir wohl morgen in die Benutzung der Funkgeräte eingewiesen. Ich bin neugierig und nervös: Das ist der erste Con, den ich tatsächlich mit Funke und obendrein als eine der tatsächlich leitenden Spielleitungen zu bestreiten habe. Noch wird über das Feld gerufen und nur in selteneren Fällen gefunkt.
Im Hintergrund baut ein Team von geschätzt einem halben Dutzend Leuten das Zirkuszelt ab. Vermutlich beginnt nun für den Platz die Wintersaison. Es ist schon ziemlich kühl. Wir haben jedoch den Vorteil, dass wir in den Hütten wohnen. Trotzdem werden wir wohl damit leben müssen, dass es auch tagsüber nicht wirklich warm wird. Der Wetterbericht allerdings sieht gut aus. Zwei Tage leichten Regen, ansonsten bewölkt.
20:00 UhrDas Gepäck ist endlich verräumt, wir haben wider Erwarten eine Hütte bekommen. Wir werden wahrscheinlich noch einmal umziehen müssen, aber immerhin sind unsere Sachen so weit trocken gelagert und wir können in Betten schlafen. Eine vorläufige Information war, dass nur die Bidenschmiede eine Hütte zur Verfügung hatte - nun wurde anscheinend eine weitere geöffnet. Außerdem haben wir die Erlaubnis bekommen, auf den Platz zu fahren. Das dürfen wir nur begrenzt, die Wiesen sind relativ empfindlich.
In der Fundushütte stehen bereits einige Requisiten, Tempel und Stadtelemente sind ebenfalls weitestgehend eingerichtet. Das Kernteam hat sich ebenfalls so weit miteinander bekannt gemacht, scheint bereits miteinander arbeiten zu wollen und die ersten NSC sind da. Sie sind Neulinge - ich bin gespannt wie sich das entwickelt.
Wir richten uns zum Basteln ein - zu viert werden wir voraussichtlich rund 30 Meter Organza verschnippseln.
Wir sind angekommen und tatsächlich erwartete uns ein bisschen wider Erwarten eine CheckIn-Stelle direkt am Tor. Ein paar der bekannten Gesichter begrüßen uns bereits hier und es wurden auch nicht wirklich weniger. Ein gewisser Kern des Teams war bereits anwesend. Da man uns erklärt hatte, dass die Wohnhütten erst morgen geöffnet werden würden, ließen wir das Gepäck erst einmal im Auto. Es heraus zu räumen hätte bedeutet, es einen Tag lang auf irgendeiner Veranda herumstehen zu lassen. Im Angesicht von Morgentau, möglichem Regen, Fremdbesuchern auf dem Platz und nicht zuletzt einem Gutteil an (zwar ideel wichtigerer aber doch) teurer Technik vermutlich die bessere Entscheidung.
Bereits jetzt haben einige meine "Schuhe" bemerkt. Nachdem ich im Auto barfuß war - einfach der Bequemlichkeit halber - habe ich nun auf die Delindas gewechselt. Immerhin kenne ich die Kieswege hier schon ziemlich gut - dito für die Schmerzen, die die Mischung aus Split, Kies und wenigen runderen Steinen verursachen kann. Es sind einige Kilometer Laufstrecke zu erwarten in den nächsten fünf Tagen, so dass ich in weiser Voraussicht ein anderes Schuhwerk verwende. Fußschützer jedweder Art sind hier unabdingbar.
Beim Aufbau fällt nicht mehr viel an. Der Plot sieht nur wenig Aufbauten vor und ein Teil der Zelte steht ebenfalls schon. Insbesondere die Händler sind bereits hier. Ich frage mich, ob sie wohl gute Geschäfte machen werden oder sich mehr gute Werbung erhoffen. Es ist noch sehr ruhig, immerhin geht es erst morgen Abend wirklich los.
Ein Highlight: Das Taktikzelt. Kaum größer als eine Dixi-Tarnung sollten nicht nur Taktiktisch und Feldbett darin Platz finden; zusätzlich ist unser Freund, der das Zelt beziehen sollte, berühmt und berüchtigt für Rüstungständer und nicht gerade bescheidender Ausrüstungsmenge. Unter Larpern ist das schon ein Argument, immerhin bestehen durchschnittlich vier Fünftel des Gepäcks aus Requisiten und Gewandung. Bei unserem Zwergen-Stefan scheint sich dieses Verhältnis allerdings stets zu Ungunsten der "normalen" Gepäckteile zu verschieben.
Wir sind auf seinen Kommentar gespannt.
19:00 Uhr
Zentrale Versammlung: Es gibt Huhn, Pommes und Kartoffelsalat - und keine Gabel. Aber wie wir wissen, wissen sich Larper zu helfen. Wer braucht Besteck, wenn er Finger hat? Tatsächlich war genug da, als dass keine Prügeleien notwendig waren. Auch der Kartoffelsalat wurde erfolgreich vernichtet. Der aktuelle Stand: Sehr ruhig. Noch.
Wer sich noch nicht näher kennt, fremdelt ein bisschen. Auch wenn wir uns bereits gerade so per Schrift und Schreibart kennen, sind wir dennoch einander fremd und müssen nun die nächsten Tage eng zusammen arbeiten. Es wird - mindestens ein klein bisschen - Krach geben, das zeichnet sich bereits ab. Jorma und Bine, ebenso Alex, scheinen sich bereits untereinander zu kennen. Jorma, der Zimmermann auf Walz, wird unser Trecker-Fahrer sein.
Das Gesprächsthema umfasst Partnerschaften und Sex ebenso wie die Wespen, die uns eifrig umschwirren - nichts wirklich neues, nur in dieser Konstellation doch selten.
Das Gepäck wartet noch immer im Auto, weil wir große Räumaktionen vermeiden wollen. Der Platz ist deutlich länger als breit und das Hüttendorf, in das wir demnächst einziehen sollen, befindet sich ziemlich genau an dem Ende, das am weitesten vom Parkplatz entfernt ist. Auf das Gelände fahren und das Auto direkt vor einer der Hütten abstellen dürfen wir nicht. Die Spieler sind morgen und Sonntag voraussichtlich auf den Trecker angewiesen: Mit einem Anhänger versehen, der aussieht, als könne man damit ganze Lager transportieren. Dank seiner niedrigen Kante allerdings reicht es meistens nur für ein paar Leute. Hatte ich schon erwähnt, dass Larper eine Menge Krempel mitbringen?
Entgegen der ersten Annahmen findet die Plotbesprechung erst morgen statt. Dito für das Briefing der NSCs. Was in jedem Fall aber noch gemacht werden muss: Basteln. Unsere Nebelwesen brauchen Kostüme. Es warten eine Menge Organza und Fussel auf uns. Ich mag diesen Stoff eher weniger, die seidenfeinen Kunstfaserfäden können sich auch nach mehreren Sammelaktionen tagelang an einem festkletten.
Ansonsten werden wir wohl morgen in die Benutzung der Funkgeräte eingewiesen. Ich bin neugierig und nervös: Das ist der erste Con, den ich tatsächlich mit Funke und obendrein als eine der tatsächlich leitenden Spielleitungen zu bestreiten habe. Noch wird über das Feld gerufen und nur in selteneren Fällen gefunkt.
Im Hintergrund baut ein Team von geschätzt einem halben Dutzend Leuten das Zirkuszelt ab. Vermutlich beginnt nun für den Platz die Wintersaison. Es ist schon ziemlich kühl. Wir haben jedoch den Vorteil, dass wir in den Hütten wohnen. Trotzdem werden wir wohl damit leben müssen, dass es auch tagsüber nicht wirklich warm wird. Der Wetterbericht allerdings sieht gut aus. Zwei Tage leichten Regen, ansonsten bewölkt.
20:00 UhrDas Gepäck ist endlich verräumt, wir haben wider Erwarten eine Hütte bekommen. Wir werden wahrscheinlich noch einmal umziehen müssen, aber immerhin sind unsere Sachen so weit trocken gelagert und wir können in Betten schlafen. Eine vorläufige Information war, dass nur die Bidenschmiede eine Hütte zur Verfügung hatte - nun wurde anscheinend eine weitere geöffnet. Außerdem haben wir die Erlaubnis bekommen, auf den Platz zu fahren. Das dürfen wir nur begrenzt, die Wiesen sind relativ empfindlich.
In der Fundushütte stehen bereits einige Requisiten, Tempel und Stadtelemente sind ebenfalls weitestgehend eingerichtet. Das Kernteam hat sich ebenfalls so weit miteinander bekannt gemacht, scheint bereits miteinander arbeiten zu wollen und die ersten NSC sind da. Sie sind Neulinge - ich bin gespannt wie sich das entwickelt.
Wir richten uns zum Basteln ein - zu viert werden wir voraussichtlich rund 30 Meter Organza verschnippseln.
Montag, 30. September 2013
Das Projekt Nebelfeuer
Nebelfeuer sollte der erste größere Fantasy-Con sein, an dem mein Freund und ich in Orga und SL beteiligt sein würden. Wir haben den Con also in örtlicher und Plotplanung begleitet. Da wir beide zwar schon eine Weile spielen und durchaus Erfahrung mit dem aktiven Spielen, weniger aber mit dem Erstellen eines Plots und der dazugehörigen Platzplanung haben, haben wir zwar unseren Teil beigetragen. Dennoch trugen wir nicht die Hauptlast, sondern hatten die Gelegenheit mitzugestalten und zu unterstützen.
Mit dabei (man möge mir verzeihen, wenn ich die Namen nicht richtig schreibe, und mich korrigieren, ebenso, wenn ich jemanden vergessen habe): Jorma, Bine, Dani, Alex, Lars, Josi, Stef, Stefan, Rainer, Henrick und natürlich wir zwei. Ein Team, das sich erst zusammenfinde musste, aber zumindest meiner Meinung nach im Großen und Ganzen ein brauchbares Con hingelegt hat.
Nun liegen mehrere Wochen harter Arbeit für die Planung von Plot und Hintergründen hinter uns, ebenso eine knappe Woche voll langer Tage und harter Kopfarbeit. Noch jetzt haben wir ein wenig die kurzen Funksprüche im Hirn umherirren, die uns tagtäglich begleitet haben.
In den nächsten Tagen werde ich hier schließlich berichten, wie der Con verlaufen ist. Der Bericht ist bereits in Arbeit und während wir das Schlafdefizit nebenher versuchen aufzuholen, könnt ihr hier lesen, was wir für Blödsinn angestellt haben.
Auch wenn sich der Bericht in gewisser Weise wie ein Tagebuch lesen lässt, so ist dieser doch hinterher entstanden. Für ein Mitschreiben neben dem eigentlichen Con hatten wir schlicht und ergreifend weder Zeit noch Energie übrig ;)
Ebenso werde ich mich voraussichtlich mit den Gerüchten befassen, die im Vorfeld dazu führten, dass einige Leute absprangen.
Mit dabei (man möge mir verzeihen, wenn ich die Namen nicht richtig schreibe, und mich korrigieren, ebenso, wenn ich jemanden vergessen habe): Jorma, Bine, Dani, Alex, Lars, Josi, Stef, Stefan, Rainer, Henrick und natürlich wir zwei. Ein Team, das sich erst zusammenfinde musste, aber zumindest meiner Meinung nach im Großen und Ganzen ein brauchbares Con hingelegt hat.
Nun liegen mehrere Wochen harter Arbeit für die Planung von Plot und Hintergründen hinter uns, ebenso eine knappe Woche voll langer Tage und harter Kopfarbeit. Noch jetzt haben wir ein wenig die kurzen Funksprüche im Hirn umherirren, die uns tagtäglich begleitet haben.
In den nächsten Tagen werde ich hier schließlich berichten, wie der Con verlaufen ist. Der Bericht ist bereits in Arbeit und während wir das Schlafdefizit nebenher versuchen aufzuholen, könnt ihr hier lesen, was wir für Blödsinn angestellt haben.
Auch wenn sich der Bericht in gewisser Weise wie ein Tagebuch lesen lässt, so ist dieser doch hinterher entstanden. Für ein Mitschreiben neben dem eigentlichen Con hatten wir schlicht und ergreifend weder Zeit noch Energie übrig ;)
Ebenso werde ich mich voraussichtlich mit den Gerüchten befassen, die im Vorfeld dazu führten, dass einige Leute absprangen.
Samstag, 21. September 2013
Überraschung!
Aktuell sind die Banner soweit fertig - nun bekommt sie noch eine Rückseite. Damit die Zelte, in denen sie hängen werden, nicht bei Regen angefärbt werden, wird auf die Rückseite ein nettes Futter genäht. Da kommt dann auch die Waschanleitung und diverses drauf.
Zeig ich euch.
Demnächst ;)
Also flugs den Ballen hergenommen und let's roll... !
Zeig ich euch.
Demnächst ;)
Also flugs den Ballen hergenommen und let's roll... !
Was findet sich im billigen
Stoff-Ballen frisch aus dem Verkauf und noch verschweißt?
So einiges. Nun ist man da ja schon ein
bisschen was gewohnt.
Aber das eben war dann doch neu.
Dienstag, 17. September 2013
Blick durchs Schlüsselloch
Nachdem mir anscheinen irgendwie mehrere die Bude eingerannt haben (zumindest behauptet die Statistik das) -
Eine klitzekleine Voransicht:
(und ja, ich weiß, die Bildqualität ist grausig...)
Eine klitzekleine Voransicht:
(und ja, ich weiß, die Bildqualität ist grausig...)
Und weiter geht's!
Mehr davon?
Erstmal bunt machen...
Nein, ich mach nicht blau - sondern schwarz, rot und grün ;)
Gestern noch fertig gemacht und nach rund 6 Stunden dann auch in einem Zustand, der mir gefiel.
Diese drei sind nun die Farbthemen der letzten Banner für Nebelfeuer. Von oben nach unten: An Dhea - Mhea - Dorchadas. Nur die Farbe der Malereien muss ich noch aussuchen und schließlich loslegen.
Nicht, dass es jetzt schnell und husch, husch ginge, nein - ich vermute, diese Woche wird noch für Gebete und Götterzeichen verwendet werden.
Und Gewandung. Nicht zu vergessen ;)
Ich nenne es: "UfO"-Färbung ;D (Die Ausschnitte zeigen jeweils ca. 40cm x 30cm des Stoffes.)
Und wie das geht, verrate ich vielleicht später.
Gestern noch fertig gemacht und nach rund 6 Stunden dann auch in einem Zustand, der mir gefiel.
Diese drei sind nun die Farbthemen der letzten Banner für Nebelfeuer. Von oben nach unten: An Dhea - Mhea - Dorchadas. Nur die Farbe der Malereien muss ich noch aussuchen und schließlich loslegen.
Nicht, dass es jetzt schnell und husch, husch ginge, nein - ich vermute, diese Woche wird noch für Gebete und Götterzeichen verwendet werden.
Und Gewandung. Nicht zu vergessen ;)
Ich nenne es: "UfO"-Färbung ;D (Die Ausschnitte zeigen jeweils ca. 40cm x 30cm des Stoffes.)
Und wie das geht, verrate ich vielleicht später.
Donnerstag, 22. August 2013
Grill-Feeling
In meiner Wohnung riecht es nach Grill. Von unten oder nebenan steigt der Geruch von schwelendem Holz (irgendwer grillt), heute gab es etwas leckeres mit BBQ-Soße, deren Raucharoma ebenfalls noch immer der Luft liegt - und die Deko passt auch dazu:
Bald sind auch diese zwei fertig.
Ja - es sind zwei. Sie sehen fast identisch aus, von daher keine zwei Bilder ;)
Alles in Allem:
Nett :)
Bald sind auch diese zwei fertig.
Ja - es sind zwei. Sie sehen fast identisch aus, von daher keine zwei Bilder ;)
Alles in Allem:
Nett :)
Donnerstag, 15. August 2013
Hiermit außer Dienst gestellt
Nach 3 Stunden Goldborte nähen muss ich feststellen: So kann ich nicht weiterarbeiten.
Lebe wohl, altes Maschinchen, du hast viel geleistet und ertragen.
Ich weine normalerweise keinem Gebrauchsgegenstand hinterher, aber diese Nähmaschine hat so viel geleistet, dass ich sie verabschieden muss:
Wie in dem netten Wall-E-Zitat ist sie "hiermit außer Dienst" gestellt. Mit einem ausgeleierten Drehknopf zum Verstellen der Stiche, einem vermutlich verdreckten Antrieb, der nur noch auf Vollgas reagiert, einem vom Gebrauch polierten Tretschalter ... -
Die Maschine hat lange vier Jahre tapfer durchgehalten. Sie hat vermutlich mehrere Kilometer Naht hinter sich. Obwohl eine "Haushaltsmaschine" (man sagte mir deutlich, dass ich bereits nach ca. einem Jahr die Menge an "haushaltsüblich" überschritten hatte), hat sie doch eine Menge Gewandungen und Reparaturen ermöglicht.
Ich habe mit ihr auf Schreibtischen, direkt auf dem Boden, im Halbhocken auf einem Beistelltisch und im Stehen auf einem Bartresen gearbeitet.
Der Dickerekord liegt bei 14 Schichten Baumwoll-Nesselstoff mit einem noch immer akzeptablen Stichbild.
Der Rekord für den längsten Saum in einem Zug liegt bei 18 Metern.
Man glaubt gar nicht, wie lange und zuverlässig so ein billiges Teil funktionieren kann. Ich sage "billig", denn es war eine der günstigsten Maschinen. Bis zu dem Zeitpunkt, da ich sie übernahm, wusste ich nicht einmal, dass Yamaha auch Nähmaschinen herstellt.
Heute kommt eine fast neue Singer auf den Tisch. Sie tut mir beinahe leid, denn an sie werden gleiche Anforderungen gestellt.
Auf geht's - Goldborten für die Gewandungen.
Und dann weitere Banner.
Tschüss, Yamaha.
Hi, Singer.
Lebe wohl, altes Maschinchen, du hast viel geleistet und ertragen.
Ich weine normalerweise keinem Gebrauchsgegenstand hinterher, aber diese Nähmaschine hat so viel geleistet, dass ich sie verabschieden muss:
Wie in dem netten Wall-E-Zitat ist sie "hiermit außer Dienst" gestellt. Mit einem ausgeleierten Drehknopf zum Verstellen der Stiche, einem vermutlich verdreckten Antrieb, der nur noch auf Vollgas reagiert, einem vom Gebrauch polierten Tretschalter ... -
Die Maschine hat lange vier Jahre tapfer durchgehalten. Sie hat vermutlich mehrere Kilometer Naht hinter sich. Obwohl eine "Haushaltsmaschine" (man sagte mir deutlich, dass ich bereits nach ca. einem Jahr die Menge an "haushaltsüblich" überschritten hatte), hat sie doch eine Menge Gewandungen und Reparaturen ermöglicht.
Ich habe mit ihr auf Schreibtischen, direkt auf dem Boden, im Halbhocken auf einem Beistelltisch und im Stehen auf einem Bartresen gearbeitet.
Der Dickerekord liegt bei 14 Schichten Baumwoll-Nesselstoff mit einem noch immer akzeptablen Stichbild.
Der Rekord für den längsten Saum in einem Zug liegt bei 18 Metern.
Man glaubt gar nicht, wie lange und zuverlässig so ein billiges Teil funktionieren kann. Ich sage "billig", denn es war eine der günstigsten Maschinen. Bis zu dem Zeitpunkt, da ich sie übernahm, wusste ich nicht einmal, dass Yamaha auch Nähmaschinen herstellt.
Heute kommt eine fast neue Singer auf den Tisch. Sie tut mir beinahe leid, denn an sie werden gleiche Anforderungen gestellt.
Auf geht's - Goldborten für die Gewandungen.
Und dann weitere Banner.
Tschüss, Yamaha.
Hi, Singer.
Mittwoch, 7. August 2013
Nachtarbeit
Alles ist getan, um die Wohnung möglichst kühl zu halten - die Fenster sind verhängt, der Ventilator läuft, gelüftet wird, wenn es kühler ist...
Gestern hat es dann auch noch ausgiebig gewittert, am Horizont sah man einen orangefarbenen Streifen, der ein wenig danach aussah, als würde die Stadt brennen. Es war allerdings nur der Sonnenuntergang ;) Trotzdem hat es gefetzt, gedonnert, gehagelt und geblitzt, als gäb es kein Morgen mehr. Minecraft fand das auch lustig - dort lief das gleiche Programm. :D
Trotzdem pendeln sich die Temperaturen hier um 30°C ein. Was, wenn man eher der Typ für 15 bis 25°C Außen-Betriebstemperatur ist, eindeutig zu viel ist.
Aber es gibt eine Lösung: Nachtarbeit!
Das erklärt wohl auch, warum ich seit Neuestem als Nachteule meine Nachbarn quäle. Immerhin müssen da noch ein paar Klamotten und Banner her, nicht wahr? Ausbeute von heute Nacht: 3 Tuniken. Klingt erstmal nicht sonderlich kompliziert´. (Ist es auch nicht) Aber letzten Endes kosten Säume, eingenähte Keile und dergleichen mehr Nerven und Zeit.
Demnächst geht's an eine erste Färberunde und ich bin gespannt auf das Ergebnis.
Dann natürlich noch Banner.
Und Banner. Und...
Gewandung. So zur Abwechslung.
Gestern hat es dann auch noch ausgiebig gewittert, am Horizont sah man einen orangefarbenen Streifen, der ein wenig danach aussah, als würde die Stadt brennen. Es war allerdings nur der Sonnenuntergang ;) Trotzdem hat es gefetzt, gedonnert, gehagelt und geblitzt, als gäb es kein Morgen mehr. Minecraft fand das auch lustig - dort lief das gleiche Programm. :D
Trotzdem pendeln sich die Temperaturen hier um 30°C ein. Was, wenn man eher der Typ für 15 bis 25°C Außen-Betriebstemperatur ist, eindeutig zu viel ist.
Aber es gibt eine Lösung: Nachtarbeit!
Das erklärt wohl auch, warum ich seit Neuestem als Nachteule meine Nachbarn quäle. Immerhin müssen da noch ein paar Klamotten und Banner her, nicht wahr? Ausbeute von heute Nacht: 3 Tuniken. Klingt erstmal nicht sonderlich kompliziert´. (Ist es auch nicht) Aber letzten Endes kosten Säume, eingenähte Keile und dergleichen mehr Nerven und Zeit.
Demnächst geht's an eine erste Färberunde und ich bin gespannt auf das Ergebnis.
Dann natürlich noch Banner.
Und Banner. Und...
Gewandung. So zur Abwechslung.
Freitag, 12. Juli 2013
Nummer 15 lebt!
Naja, zumindest fast ;)
Der Zwischenstand:
Der Rand besteht nun zu 5/8teln - und wird vermutlich ein goldenes Inferno ;)
Morgen... besser gesagt heute... soll es fertig werden. Ich bin gespannt, ob ich das schaffe.
/Update:
Man verzeihe das lichtmäßig ungünstige Foto. Jetzt, wo ich wach bin, fällt mir auf, dass es wirklich nur ein "Zustand"-Bild ist ;)
Aber wenn ihr Glück habt, gibt's heute ein neues.
Ganzes.
Fertiges.
*irre kicher*
/Update 2:
Nicht fertig, aber sooooo goldig:
Der Zwischenstand:
Der Rand besteht nun zu 5/8teln - und wird vermutlich ein goldenes Inferno ;)
Morgen... besser gesagt heute... soll es fertig werden. Ich bin gespannt, ob ich das schaffe.
/Update:
Man verzeihe das lichtmäßig ungünstige Foto. Jetzt, wo ich wach bin, fällt mir auf, dass es wirklich nur ein "Zustand"-Bild ist ;)
Aber wenn ihr Glück habt, gibt's heute ein neues.
Ganzes.
Fertiges.
*irre kicher*
/Update 2:
Nicht fertig, aber sooooo goldig:
Freitag, 5. Juli 2013
Nur echt mit...
Wäschezettel!
Ja, es ist einfach nur ein klein wenig Blödsinn, den ich mir da leiste, aber irgendwie musste es sein:
4 Banner sind gesäumt und geöst, 10 warten noch auf ihren Saum und allesamt sind sie fixiert und gewaschen.
Nummer 15 wird nochmal eine Herausforderung - aber bis dahin geht's weiter voran.
Ja, es ist einfach nur ein klein wenig Blödsinn, den ich mir da leiste, aber irgendwie musste es sein:
4 Banner sind gesäumt und geöst, 10 warten noch auf ihren Saum und allesamt sind sie fixiert und gewaschen.
Nummer 15 wird nochmal eine Herausforderung - aber bis dahin geht's weiter voran.
Montag, 1. Juli 2013
Neues von der Bannerfront (9/15)
Nachdem aufgefallen ist, dass mehrere Parteien sich verzählt haben: Wir korrigieren die Anzahl der Banner auf 15.
Nach einem sehr langen Wochenende werde ich wohl morgen meine Arbeit fortsetzen.
Bisher ist etwas mehr als ein halber Liter Farbe geflossen, um insgesamt neun der fünfzehn Banner zu bemalen. Drei Schablonen wurden nötig, rund 55 Stunden Arbeit sind bisher geleistet. Ein Sublimatstift ist kurz davor das Zeitliche zu segnen und eine Schere musste nachgeschliffen werden.
Das ist das Ergebnis:
Nach einem sehr langen Wochenende werde ich wohl morgen meine Arbeit fortsetzen.
Bisher ist etwas mehr als ein halber Liter Farbe geflossen, um insgesamt neun der fünfzehn Banner zu bemalen. Drei Schablonen wurden nötig, rund 55 Stunden Arbeit sind bisher geleistet. Ein Sublimatstift ist kurz davor das Zeitliche zu segnen und eine Schere musste nachgeschliffen werden.
Das ist das Ergebnis:
Freitag, 21. Juni 2013
Der erste Tausender!
Das muss ich eben mal loswerden :)
Heute Nacht kamen zusammen:
(nicht in Prioritäten-Abfolge, einfach nur so aus'm Handgelenk)
- Es ist eine Kette wieder aufgetaucht, die mir eine Menge wert ist und die ich absolut verloren und verschwunden glaubte. Sie lag im Vorgarten des Hauses und eine Freundin hat sie beim Schwatzen durch Zufall entdeckt.
- Es hat geregnet! Ein Temperatursturz von rund zehn, zeitweilig beinahe 15 Grad macht das Leben wieder angenehmer.
- Ich bin ein Stück meines Fundus losgeworden und habe (selten genug, normalerweise wird gegen immaterielles getauscht) Geld dafür bekommen! Neue Nähmaschine, ich komme! Ein weiterer Auftrag ist nachgerutscht, auch wenn das noch ein Weilchen dauern wird.
- Die Orga von Nebelfeuer ist mir aufgrund der Arbeitsbedingungen der Banner und einer kleinen Bitte noch ein weiteres Stück als ohnehin entgegen gekommen, weiter als ich jemals vermutet hätte.
Ganz lieben Dank Jungs und Mädels, ihr rettet mir da finanziell einiges!
- Der Klickzähler des Blogs hat die Tausender-Marke durchschlagen :) (ja, für manche mag das nicht so wichtig sein, aber ich bin stolz drauf! :) Ein kleiner Überblick, was für Dinge bei mir gesucht werden, kommt demnächst.
Welt - manchmal bist du cool!
Heute Nacht kamen zusammen:
(nicht in Prioritäten-Abfolge, einfach nur so aus'm Handgelenk)
- Es ist eine Kette wieder aufgetaucht, die mir eine Menge wert ist und die ich absolut verloren und verschwunden glaubte. Sie lag im Vorgarten des Hauses und eine Freundin hat sie beim Schwatzen durch Zufall entdeckt.
- Es hat geregnet! Ein Temperatursturz von rund zehn, zeitweilig beinahe 15 Grad macht das Leben wieder angenehmer.
- Ich bin ein Stück meines Fundus losgeworden und habe (selten genug, normalerweise wird gegen immaterielles getauscht) Geld dafür bekommen! Neue Nähmaschine, ich komme! Ein weiterer Auftrag ist nachgerutscht, auch wenn das noch ein Weilchen dauern wird.
- Die Orga von Nebelfeuer ist mir aufgrund der Arbeitsbedingungen der Banner und einer kleinen Bitte noch ein weiteres Stück als ohnehin entgegen gekommen, weiter als ich jemals vermutet hätte.
Ganz lieben Dank Jungs und Mädels, ihr rettet mir da finanziell einiges!
- Der Klickzähler des Blogs hat die Tausender-Marke durchschlagen :) (ja, für manche mag das nicht so wichtig sein, aber ich bin stolz drauf! :) Ein kleiner Überblick, was für Dinge bei mir gesucht werden, kommt demnächst.
Welt - manchmal bist du cool!
Donnerstag, 20. Juni 2013
2 von 13
Es sind 34°C am Arbeitsplatz und ich glaube, ich fall gleich auseinander, aber immerhin macht die Arbeit an den Bannern für unsre Freunde bei Nebelfeuer Fortschritte.
Für diejenigen, die interessiert, wie das so im Einzelnen ausschaut, hier was aktuelles:
Für diejenigen, die interessiert, wie das so im Einzelnen ausschaut, hier was aktuelles:
Dienstag, 18. Juni 2013
Ready, steady... stop?
Wenn man nicht damit rechnet, kommt's erst recht dicke:
Die alte Nähmaschine hat soeben ihren Dienst quittiert. Also wieder umplanen und neu ansetzen.
Nach dem Rechnercrash und der doch sehr eng gefassten Zeitplanung ist das irgendwie so gar kein guter Zeitpunkt für so was... Zum Glück hat mein Freund ebenfalls eine und mir schon Hilfe zugesagt. So besteht Hoffnung, dass ich meine Deadlines noch schaffe.
Neue Planung:
Heute:
Schablone für die Wappen anfertigen
Eventuell erste Wappen vorzeichnen
Morgen:
Farbe kaufen
Batikaktion durchziehen (ein kleiner Nebenauftrag)
WE:
Nähen, nähen, bügeln, nähen, bügeln, waschen, bügeln, waschen, waschen.
Und wenn wir soweit sind: Ausspannen.
Die zusätzlichen Ideen zum übernächsten Wochenende sind damit zwar Makulatur, aber was solls.
Mistding.
/Update:
Die Nähmaschine näht noch!
Stiche umschalten muss ich nur ab jetzt mit der großen Kombizange. Das heißt zwar umständliches Schalten, aber es geht wieder! Das Drehrad zum Auswählen ist so ausgeleiert, dass es abrutscht - den Stift, den es bewegt, kann man aber so bedienen.
Wie man auf solche Ideen kommt? Man starrt den Stift so lange missmutig an, bis man es begreift. Bzw. bis man kapiert, dass da Plastikspäne obendrauf kleben.
Ich rechne ja mit viel, aber damit? Wer baut bitte so etwas???
Feiert meinen Wahnsinn! :D
Die alte Nähmaschine hat soeben ihren Dienst quittiert. Also wieder umplanen und neu ansetzen.
Nach dem Rechnercrash und der doch sehr eng gefassten Zeitplanung ist das irgendwie so gar kein guter Zeitpunkt für so was... Zum Glück hat mein Freund ebenfalls eine und mir schon Hilfe zugesagt. So besteht Hoffnung, dass ich meine Deadlines noch schaffe.
Neue Planung:
Heute:
Schablone für die Wappen anfertigen
Eventuell erste Wappen vorzeichnen
Morgen:
Farbe kaufen
Batikaktion durchziehen (ein kleiner Nebenauftrag)
WE:
Nähen, nähen, bügeln, nähen, bügeln, waschen, bügeln, waschen, waschen.
Und wenn wir soweit sind: Ausspannen.
Die zusätzlichen Ideen zum übernächsten Wochenende sind damit zwar Makulatur, aber was solls.
Mistding.
/Update:
Die Nähmaschine näht noch!
Stiche umschalten muss ich nur ab jetzt mit der großen Kombizange. Das heißt zwar umständliches Schalten, aber es geht wieder! Das Drehrad zum Auswählen ist so ausgeleiert, dass es abrutscht - den Stift, den es bewegt, kann man aber so bedienen.
Wie man auf solche Ideen kommt? Man starrt den Stift so lange missmutig an, bis man es begreift. Bzw. bis man kapiert, dass da Plastikspäne obendrauf kleben.
Ich rechne ja mit viel, aber damit? Wer baut bitte so etwas???
Feiert meinen Wahnsinn! :D
Ready, steady, ...
Hitze!
Nichts gegen Sonne - echt nicht - aber rund um die 35°C ist dann doch echt mal ein bisschen heavy. Bereits jetzt, gegen 8, herrschen in den Innenräumen Temperaturen um die 30°C. Ich möchte nicht wissen, was uns im Hochsommer erwartet.
Zurück aus München und inzwischen am Rande des Wahnsinns (oder schon darüber hinweg? *kicherkicher*) habe ich, was ich jagen wollte: Einen Ballen Bomull. Der wird nicht vollständig in die Banner fließen (oder geschnitten), aber wahrscheinlich schon ein ganzes Stück kleiner sein, wenn ich mit ihm fertig bin.
Gestern noch etwas Farbplanung gemacht, heute wird wahrscheinlich auch noch ein bisschen Farbe geshoppt (oder auch morgen) und dann kann es endlich losgehen.
Die bisherige Planung möchte:
Heute die Banner schneiden und erste Übertragungen machen, vielleicht auch schon Konturen malen;
Irgendwann diese Woche bei einem ersten Stoß die Konturen und die Farbflächen ausmalen;
Eventuell am Wochenende bügeln und säumen;
Um das dann nächste Woche zu wiederholen.
Bilder gibt's, sobald ich den Adapter überredet habe, dass Kooperation kein Gewürz ist. ;)
/Update:
Jemand Ahnung, wo man den Treiber für nen Surfstick findet, um ihn davon zu überzeugen, dass er auch n' Mini-SD Adapter ist?
Läuft nun anscheinend, danke!
So sieht übrigens meine Hausaufgabe aus:
Nichts gegen Sonne - echt nicht - aber rund um die 35°C ist dann doch echt mal ein bisschen heavy. Bereits jetzt, gegen 8, herrschen in den Innenräumen Temperaturen um die 30°C. Ich möchte nicht wissen, was uns im Hochsommer erwartet.
Zurück aus München und inzwischen am Rande des Wahnsinns (oder schon darüber hinweg? *kicherkicher*) habe ich, was ich jagen wollte: Einen Ballen Bomull. Der wird nicht vollständig in die Banner fließen (oder geschnitten), aber wahrscheinlich schon ein ganzes Stück kleiner sein, wenn ich mit ihm fertig bin.
Gestern noch etwas Farbplanung gemacht, heute wird wahrscheinlich auch noch ein bisschen Farbe geshoppt (oder auch morgen) und dann kann es endlich losgehen.
Die bisherige Planung möchte:
Heute die Banner schneiden und erste Übertragungen machen, vielleicht auch schon Konturen malen;
Irgendwann diese Woche bei einem ersten Stoß die Konturen und die Farbflächen ausmalen;
Eventuell am Wochenende bügeln und säumen;
Um das dann nächste Woche zu wiederholen.
Bilder gibt's, sobald ich den Adapter überredet habe, dass Kooperation kein Gewürz ist. ;)
/Update:
Läuft nun anscheinend, danke!
So sieht übrigens meine Hausaufgabe aus:
![]() |
| 13 Banner, geschnitten, nicht am Stück ;) |
Donnerstag, 13. Juni 2013
Eine neue Bannergeschichte
Irgendwie zieht das mit den Bannern seine Kreise...
Was ja auch nicht schlecht ist, wenn unser allseits beliebter gelb-blauer Larp-Austatter das hätte, was ich brauche...
In Regensburg gibt diese Woche keinen Bomull mehr. Nicht einen Meter!
Und ich wollte einen ganzen Ballen haben...
Und die Nebelfeuer-Leute wollen doch ihre Zelte verschönern...
Hilft wohl nichts - München oder Fürth. Mal sehen.
Drückt mir die Daumen!
Was ja auch nicht schlecht ist, wenn unser allseits beliebter gelb-blauer Larp-Austatter das hätte, was ich brauche...
In Regensburg gibt diese Woche keinen Bomull mehr. Nicht einen Meter!
Und ich wollte einen ganzen Ballen haben...
Und die Nebelfeuer-Leute wollen doch ihre Zelte verschönern...
Hilft wohl nichts - München oder Fürth. Mal sehen.
Drückt mir die Daumen!
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