Freitag, 24. Oktober 2014

Ein letzter Blick

... und nur ein Wort, dann machten wir uns auf...

Auch hier sind wieder Spoiler für die NlC-Spieler enthalten. Diese Spoiler sind klein und Teil des Charakterspiels um Claire Friedrichs. Dennoch liest jeder auf eigene Verantwortung.

Bevor sie nun endgültig verkauft werden, hatte ich Gelegenheit, die zwei großen Kimonos mal komplett zu fotografieren.
Angesichts der Tatsache, dass meine Arbeitsfläche üblicherweise ein kleiner Ikea-Tisch ist, quadratisch, Kantenlänge etwas mehr als ein halber Meter, bin ich doch irgendwie erstaunt und stolz auf das Ergebnis:



Der "Camarilla-Kimono":





In direkter Anlehnung an einen Manga-Entwurf (bitte nicht nachfragen, welcher, ich habe die Quelle nicht mehr) und in der Überlegung, das Charakterkonzept von Claire optisch umzusetzen, entstand dieses Muster.
Das Camarilla-Symbol, gleichzeitig das Zeichen der Unsterblichkeit, gefärbt mit Rot- und Goldtönen in Anlehnung an das Feuer im Herzen. Dazu silberne Wasserlinien, "jeder hat seinen Einfluss auf das Gesamte". Schwarz als Grundfarbe des Unbekannten, und handgefärbt wurde er - offiziell - weil nichts fehlerfrei ist. (Inoffziell hatte ich keine Lust, ungefähr das Dreifache für vorgefärbten Stoff auszugeben...)
Ziemlich dramatisch, ich weiß ;)

Man erkennt an den Flecken, dass der Kimono per Hand gefärbt wurde. Er ist blau-schwarz, auch wenn das Blau auf den Bildern sehr schlecht sichtbar wird.


Der "Phönix-Kimono":



Detail vom Schweif:


Irrtümlich auf dem Abend als Totengewand von Claire bezeichnet (es gibt einen weiteren Unterkimono, der diese Rollenzuweisung besitzt), stellt dieser Kimono einen Teil ihres neuen Lebensabschnitts dar. Der Phönix - oder Pfau, wie er öfter gedeutet wurde - wird nur komplett sichtbar, wenn der Kimono als Hofkimono getragen wird.
Das ist eigentlich ein Fehler von meiner Seite, lässt sich aber wunderbar als Symbolik erklären: Nur im richtigen Status kann die Freiheit und die Wiedergeburt vollends stattfinden.
Gleichzeitig ist der Kimono weiß und so eine Art Totenhemd.

Federn und Schweif sind mit Goldakzenten verziert und durch kleine, goldene "Funken" ergänzt, während der Körper keine besitzt.

Es ist der erste große Kimono, den ich flächendeckend bemalt habe und gleichzeitig der erste und bisher einzige, der eine über die Nähte hinausgehende Bemalung besitzt. Bei genauerer Betrachtung kann man den Teil sehen, der beim Entwurf noch vor der Naht stoppte. Für das Gesamtbild wurde es dann aber nötig, den Schweif zusätzlich auszudehnen.

Fun Fact:
Wer genau hinschaut und darum weiß, entdeckt noch einen "Fehler": Kimono werden vom Träger aus gesehen immer links über rechts geschlossen, außer man zieht einen Toten an, dann ist es umgekehrt.
Der Schweif endet allerdings rechts und fordert damit, als klassisch angezogenen Kimono den Schweif zu verdecken.
Sprich: Dies ist der Kimono einer Toten. ;)

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